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Starbulls Rosenheim vs Düsseldorfer EG · 1:3

Friday, 02.10.2026 · 19:30Regular Season · Matchday 5Final
Starbulls Rosenheim Logo
1:3
(1:0 | 0:1 | 0:2)
Düsseldorfer EG Logo
SBR
DEG
SPIE Arena4,016 spectators
  • 00:50T. Rubes
  • C. Mackin28:57
  • C. Mackin52:22
  • E. Bradford53:34
Home defeat despite lightning-fast lead and strong fight
Post-game report03/10/2026 · Game Report

Home defeat despite lightning-fast lead and strong fight

4,016 fans packed the SPIE Arena on Friday evening to witness an intense, physical DEL2 battle between Starbulls Rosenheim and Düsseldorfer EG. Tomas Rubes put the hosts ahead within the very first minute, and the game remained on a knife's edge at 1-1 deep into the final period. In the closing stages, the visitors from the Rhine delivered a quick-fire double strike to seal a 3-1 win — their fifth victory in five games — and move to the top of the table.

Das Traditionsduell am 5. Spieltag begann mit hohem Tempo und ohne jedes Abtasten. Schon nach neun Sekunden tauchte Carter Turnbull frei vor Starbulls-Keeper Christopher Kolarz auf, schob aber knapp vorbei, beim anschließenden Schlagschuss von Corey Mackin parierte der Rosenheimer Schlussmann stark. Momente später erarbeitete Scott Feser in der Rundung der Düsseldorfer Zone den Puck, Keaton Mastrodonato legte zurück in den Slot und Tomas Rubes versenkte eiskalt halbhoch ins linke Eck – gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt.

Das erste Drittel bot beste Eishockeyunterhaltung mit viel Tempo, hoher Intensität, hartem Kampf und feinen Spielzügen. Die aggressiv auftretenden Gäste hatten leichte Vorteile und ein kleines Chancenplus, aber Christopher Kolarz hielt bärenstark und blieb auch gegen den allein auf ihn zufahrenden Leon Niederberger Sieger (7.). Im Powerplay, aber auch bei schnellen Gegenstößen, hatten die Starbulls durch Fabian Dietz, Lukas Laub und Lewis Zerter-Gossage Möglichkeiten, auf 2:0 zu erhöhen. DEG-Keeper Jonas Langmann stand seinem Gegenüber aber in nichts nach und zeigte starke Paraden.

Auch im zweiten Spielabschnitt schenkten sich die Mannschaften nichts. Nun kam auch Düsseldorf zu Überzahlspielen. Das Rosenheimer Penalty-Killing funktionierte eigentlich gut, aber ihr zweites Powerplay nutzten die Gäste mit einem schnellen, präzisen Spielzug vom Bully weg, auf den die Hausherren keinen Zugriff bekamen, zum Ausgleichstreffer. Corey Mackin konnte aus kurzer Distanz einnetzen, Kolarz hatte keine Abwehrchance – 1:1 (29.).

Die Starbulls mussten sich neu sortieren, die DEG versuchte nachzulegen. Mateu Späth traf mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie den Pfosten (34.). In Unterzahl waren die Hausherren dann wieder stark, Lukas Laub hatte sogar den Shorthander auf dem Schläger. Die Riesenchance zur erneuten Rosenheimer Führung vergab Lewis Zerter-Gossage Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause, als die Grün-Weißen eine tolle Powerplay-Kombination aufs Eis legten.

Im Schlussdrittel waren klare Torchancen zunächst rar – bis Shane Hanna den Puck knapp am Gästetor vorbeischlenzte und im Gegenzug Mackin auf Kolarz zustürmte, den stark reagierenden Starbulls-Torwart aber nicht überwinden konnte (47.). Auch bei einem Düsseldorfer Unterzahlbreak – erneut war Niederberger auf und davon – parierte Kolarz glänzend (51.).

Doch Düsseldorf blieb am Drücker und die Rosenheimer Defensive funktionierte gleich zweimal hintereinander ganz und gar nicht mehr. Fabian Herrmann lief durch die Rosenheimer Zone Slalom und legte auf den frei am Torraum lauernden Corey Mackin ab, der die Scheibe unter Kolarz hindurch zum 1:2 über die Linie legte (53.). Brett Kemp erfreute sich viel zu großer Freiheit, schnappte sich einen an sich harmlosen Bandenpass, zog hinter die Grundlinie und legte den Puck zurück auf Erik Bradford, der ihn mit viel Glück zwischen Pfosten und Torwartschoner ins Netz mogelte – 1:3 (54.).

Die Starbulls kämpften leidenschaftlich weiter und waren bemüht, das Spiel noch einmal spannend zu machen, aber Düsseldorf verteidigte konsequent und bei dem, was trotzdem noch durchkam, war der fehlerfreie Gästekeeper Jonas Langmann zur Stelle.

Während die DEG durch den fünften Sieg im fünften Spiel die Kassel Huskies an der Tabellenspitze ablöste, stehen die Starbulls mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Rang – einen Zähler vor Schlusslicht Bad Nauheim, mit dem sich die Grün-Weißen am Sonntag in der hessischen Kurstadt messen. Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion ist um 18:30 Uhr.

Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG

 

Classic on Friday: Starbulls host DEG
Preview01/10/2026 · Club News

Classic on Friday: Starbulls host DEG

Will it be a successful start to a golden October for the Starbulls? Either way, hockey fans are in for a real highlight on Friday when the puck drops at 19:30 in the SPIE Arena am Mangfallufer for the emotionally charged classic between Rosenheim and Düsseldorf. Following their 5:3 win against Bietigheim, the green-and-whites are looking to pick up points in front of their home crowd against the number-one title and promotion favourite — and then keep the momentum going two days later in Bad Nauheim.

Die Düsseldorfer EG grüßt nach vier Spieltagen mit elf Zählern von Tabellenrang zwei – punkt- und tordifferenzgleich mit Spitzenreiter Kassel. In Crimmitschau (4:1), in Ravensburg (2:1) und gegen Memmingen (3:0) fuhren die Rot-Gelben alle drei Punkte ein, in Landshut drehten sie einen 3:5-Rückstand noch in einen 6:5-Shootout-Sieg. Das Duell am fünften Spieltag in Rosenheim ist bereits das vierte Auswärtsspiel, das die Mannschaft von Cheftrainer Harry Lange aufgrund der Belegung der heimischen Arena bestreiten muss.

Runderneuerte DEG will zurück in die DEL

Als DEL-Absteiger hatte die DEG in der Vorsaison ein durchwachsenes Jahr in der DEL2. Mit nahezu komplett umgekrempelter Offensive soll jetzt der Wiederaufstieg gelingen. Bei den Einkäufen bedienten sich die Düsseldorfer mit Headcoach Harry Lange entsprechend im „Schmankerl-Regal“. Einer von neun neuen Stürmern ist Ville Järveläinen, den es nach zwei Spielzeiten im Starbulls-Trikot von der Mangfall an den Niederrhein zog. Am ersten Spieltag knipste der kleine Finne mit deutschem Pass bereits, zwei Tage später gelang ihm in Landshut im Shootout das Game-Winning-Goal.

Im Düsseldorfer Tor überzeugte der aus Landshut geholte Jonas Langmann in den ersten drei Spielen mit einer Fangquote von 92,87 Prozent, gegen Memmingen kam Niklas Lunemann zum Zug und parierte alle 29 Schüsse, die auf seinen Kasten abgegeben wurden.

In Bad Nauheim gegen viele Ex-Rosenheimer

Am Sonntag geben die Starbulls in Bad Nauheim – auch die Kurstädter haben den Kader deutlich umgebaut – ihre Visitenkarte ab. Im Colonel-Knight-Stadion kommt es zum Wiedersehen mit gleich mehreren ehemaligen Rosenheimern: Charlie Sarault, Dominik Tiffels und Joel Keussen trugen in der Vorsaison noch das grün-weiße Trikot, Sebastian Cimmermann in der Spielzeit 2023/24. Dominic Auger, der bei den Kurstädtern als Assistenztrainer von Chefcoach Kevin Gaudet engagiert ist, spielte zwischen 2010 und 2014 unter Franz Steer für die Starbulls in der zweiten Liga.

Die Wetterauer starteten mit einer knappen 3:4-Niederlage in Freiburg und einem 4:3-Shootout-Sieg gegen Weiden in die Saison. Am vergangenen Wochenende war die Ausbeute ohne Punkt und mit nur einem Treffer (1:2 gegen Regensburg, 0:3 in Weißwasser) dagegen mager. Zwei wichtige Offensivkräfte verletzten sich vergangene Woche: Matt Marcinew fällt für rund vier Wochen aus, Jordan Hoickmott möglicherweise für den Rest der Saison. Kapitän Marc El-Sayed konnte bisher noch kein Spiel bestreiten.

Kurzfristig und zunächst im Tryout für zehn Spiele haben die Roten Teufel daher Stürmer Marco Pfleger verpflichtet, der in der vergangenen Saison für Erding in der Oberliga spielte. Zwischen 2020 und 2022 war Pfleger unter Kevin Gaudet in Bad Tölz aktiv und kam in dieser Zeit in 106 DEL2-Spielen auf satte 164 Scorerpunkte!

Selbstbewusste Starbulls mit (fast) voller Kapelle

Jari Pasanen freut sich auf das Wiedersehen-Wochenende mit seinen Ex-Spielern: „Das sind alles gute Jungs. Sie waren bei uns Teil einer tollen Mannschaft und haben in Rosenheim einen guten Job gemacht. Dass sie gewechselt sind, hat ganz unterschiedliche Gründe“, so der Starbulls-Cheftrainer, der mit einem Augenzwinkern anfügt: „Blöd ist natürlich, dass sie jetzt für unseren Gegner punkten wollen“.

Pasanen kann aller Voraussicht nach personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Michael Musin fällt krankheitsbedingt aus. Und dass am letzten Sonntag gegen Bietigheim bei Scott Feser, Lukas Laub, Samir Kharboutli und Ryan McKiernan – dem Kapitän blieben beide Powerplay-Treffer, an denen Laub scheinbar seinen Stock noch dran hatte, gutgeschrieben – der Torknoten platzte, kommt vor dem emotionalen Duell gegen Düsseldorf gerade recht. Die Starbulls-Fans dürfen sich auf einen selbstbewussten Auftritt ihrer Mannschaft freuen, die dem noch ungeschlagenen Topfavoriten der DEL2 die Stirn bieten wird und den zweiten Heimsieg in Folge einfahren will.

Tickets für den Freitagsklassiker der Starbulls gegen Düsseldorf am Freitagabend in der heimischen SPIE Arena gibt es online (starbulls.reservix.de bzw. über www.starbulls.de – buchbar auch kurzfristig bis zum bzw. noch nach Spielbeginn) oder vor Ort am Donnerstag und Freitag von 9 bis 17 Uhr im Ticketzentrum Rosenheim (Touristinfo, Heilig-Geist-Str. 15). Ein Abendkassenverkauf am Stadion ist in der Saison 2026/27 leider nicht möglich.

Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG