
Wild game in Weiden narrowly lost
Friday, 16.10.2026 · 20:00
Hans-Schröpf-Arena · 1.758 spectators
- 0:101:22Zerter-Gossage (Norén, Kharboutli)
- 1:103:18Voyer (Golod, Jahnke)
- 2:107:43Ribarik (Filin, Postel)
- 2:217:30Laub
- 3:220:33Tracey (Knackstedt, Regush)
- 4:228:10Voyer (Jahnke)
- 4:338:32Feser (Hanna, McKiernan)
- 5:343:18Regush (Knackstedt, Tracey)
- 5:446:26Feser (Taupert, Norén)
- 6:451:57Postel (Brunner, Ribarik)
- 6:552:49Calce (Hanna, Giles)
Friday, 16.10.2026 · 20:00
Hans-Schröpf-Arena · 1.758 spectators
- 0:101:22Zerter-Gossage (Norén, Kharboutli)
- 1:103:18Voyer (Golod, Jahnke)
- 2:107:43Ribarik (Filin, Postel)
- 2:217:30Laub
- 3:220:33Tracey (Knackstedt, Regush)
- 4:228:10Voyer (Jahnke)
- 4:338:32Feser (Hanna, McKiernan)
- 5:343:18Regush (Knackstedt, Tracey)
- 5:446:26Feser (Taupert, Norén)
- 6:451:57Postel (Brunner, Ribarik)
- 6:552:49Calce (Hanna, Giles)
After three consecutive wins, the Starbulls Rosenheim came away empty-handed on matchday nine of the DEL2. On Friday evening, in front of 1,758 spectators at the Hans-Schröpf-Arena in Weiden, the Green-and-Whites fell narrowly to the host Blue Devils, 5–6. In doing so, they conceded three times as many goals as in their previous three games combined. In a wild affair, the Starbulls held the edge in play and chances, but never found their usual structure. Both offensively and defensively, they made too many wrong decisions and were punished in ice-cold fashion by a clinical home side.
Wie angekündigt gab der – zunächst auf Probe – neu verpflichtete Kevin Marx Norén in Weiden sein Debüt im Starbulls-Trikot. Der 24-jährige Deutsch-Schwede verteidigte an der Seite von Shane Hanna. Dominik Kolb rutschte dafür aus dem Rosenheimer Line-up. Bei den Gastgebern stand erstmals der 26-jährige Kanadier Maxim Golod als Außenstürmer auf dem Eis.
Die beiden Debütanten standen früh im Blickpunkt. Norén brachte die von Samir Kharboutli an die blaue Linie zurückgelegte Scheibe zum Torraum, wo Lewis Zerter-Gossage so abfälschte, dass sie Torwart Patrik Mühlberger durch die „Hosenträger“ rutschte. Die frühe Rosenheimer Führung nach 82 Sekunden hielt allerdings keine zwei Minuten. Maxim Golod überrumpelte die Starbulls-Defensive mit Tempo und einem Wackler und legte perfekt auf Alex-Olivier Voyer ab, der mühelos zum 1:1 einschob (4.).
In der 8. Spielminute rettete Christopher Kolarz zunächst stark gegen Lukas Ribarik, doch kurz nach dem folgenden Anspiel war Rosenheims Keeper erneut geschlagen. Ribarik gewann das Bully und fälschte den Schuss von Vladislav Filin ungewollt mit dem Handschuh so ab, dass die Scheibe unhaltbar ins kurze Eck fiel. Die Hausherren führten 2:1. Die Starbulls machten das Spiel, ließen ein Powerplay ungenutzt, kamen aber in Unterzahl zum verdienten Ausgleich. Lukas Laub luchste dem leichtsinnigen Yuma Grimm in der Weidener Zone die Scheibe ab und schob sie frei vor Mühlberger flach über die Linie (18.).
Sekunden vor der Pausensirene hatte Laub die erneute Rosenheimer Führung auf dem Schläger, doch der Puck blieb im Bein- und Schlägergewirr im Weidener Torraum hängen. Zum fehlenden Glück gesellte sich Pech: Stürmer Keaton Mastrodonato schied nach dem ersten Drittel verletzungsbedingt aus. Und 33 Sekunden nach Wiederbeginn prallte die Scheibe von Jordy Bellerives Schlittschuh am verdutzten Torwart Kolarz vorbei ins eigene Gehäuse (21.). Als Torschütze des Weidener 3:2 durfte sich Brayden Tracey feiern lassen. Von ihm kam die eigentlich ungefährliche Hereingabe aus der Rundung.
Beide Teams hatten in der Folge ihre Momente, jubeln durften aber die Gastgeber. Nach einem abgeprallten Schuss, den Kolarz nicht lokalisieren konnte, agierten gleich drei Rosenheimer Spieler vor dem eigenen Tor zu zögerlich. Voyer nutzte das und netzte per Rückhand zum 4:2 ein (29.). Die Oberpfälzer bekamen nun Oberwasser. Knackstedt vergab freistehend die große Chance zum fünften Tor. Die Starbulls blieben defensiv anfällig und ermöglichten Luis Marusch eine Großchance, die Kolarz vereitelte (32.).
In der Schlussphase des Mitteldrittels zogen die Grün-Weißen das Spiel wieder an sich. Der Anschlusstreffer lag zunächst im Powerplay in der Luft, doch die Hausherren verteidigten ihre Zwei-Tore-Führung mit Abwehr- und Torwartgeschick sowie der nötigen Portion Scheibenglück.
Bei einem weiteren Rosenheimer Überzahlspiel dauerte es dann nur fünf Sekunden, bis Scott Feser aus dem rechten Bullykreis ins kurze Eck zum 4:3 traf (39.). Noch in derselben Spielminute scheiterte Feser nach einem schönen Spielzug an Torwart Mühlberger. Kurz vor Drittelende traf Jordan Taupert das Eisen des Weidener Tores, ehe Feser erneut frei vor Mühlberger vergab. Nach 40 Minuten hatten die Starbulls mehr als doppelt so viele Torschüsse auf dem Konto wie die Blue Devils.
Mit Druck, aber weiterhin defensiven Aussetzern starteten die Grün-Weißen in den Schlussabschnitt. Auf einen feinen Weidener Powerplay-Spielzug bekamen die Starbulls keinen Zugriff, sodass Michael Regush freistehend im Slot zum 5:3 einschieben konnte (44.). Scott Feser verkürzte aus dem Getümmel mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 5:4 (47.). Bei vielen Angriffen verzettelten sich die Rosenheimer jedoch.
Die Hausherren konzentrierten sich aufs Kontern und agierten dabei zielstrebig. Schnörkellos lief der Puck über Ribarik und Maximilian Brunner quer zu Niklas Postel, der am langen Pfosten verwertete und auf 6:4 stellte (52.). Nur 52 Sekunden später verkürzte Luigi Calce, aus der eigenen Zone startend, mit einem frechen Schuss von der blauen Linie, bei dem Keeper Mühlberger nicht gut aussah, auf 6:5 (53.).
Den Rosenheimern fehlten bei ihren Bemühungen um den Ausgleich Geduld und Effizienz. Erst in der vorletzten Minute wurde es durch Lukas Laub und Erik Ullmann noch einmal gefährlich. Mit zusätzlichem Feldspieler und ohne Torwart agierten die Starbulls anschließend zu konfus. Sekunden vor der Schlusssirene hatte Ryan McKiernan das 6:6 schließlich doch noch auf dem Schläger, verzog im Fallen aber knapp.
Am Sonntag wollen die Starbulls vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur. Zu Gast in der Rosenheimer SPIE Arena am Mangfallufer sind die Lausitzer Füchse. Das Team aus dem Eishockey-Traditionsstandort Weißwasser unterlag am Freitagabend im sächsischen Derby dem Erstliga-Absteiger Dresdner Eislöwen mit 2:6.
Eintrittskarten für das Rosenheimer Heimspiel am Kirchweih-Sonntag gibt es ausschließlich online über den Starbulls-Ticketshop auf www.starbulls.de oder direkt beim Ticketanbieter Reservix (www.reservix.de). Spielbeginn ist um 17 Uhr. Eine kurzfristige Buchung ist sogar noch bis kurz nach Spielbeginn möglich. Die Liveübertragung gibt’s auf www.sporteurope.tv.
Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG
Boxscore
| Teams | 1 | 2 | 3 | Total |
|---|---|---|---|---|
| BDWBlue Devils Weiden | 2 | 2 | 2 | 6 |
| SBRStarbulls Rosenheim | 2 | 1 | 2 | 5 |
