Skip to content
Despite great fighting spirit: Starbulls come away empty-handed in Kassel as well
Spielbericht · 21.09.2026

Despite great fighting spirit: Starbulls come away empty-handed in Kassel as well

Hauptrunde

Sunday, 20.09.2026 · 19:00

Probonio Arena · 3.705 spectators

EC Kassel Huskies
ECK
4:3
1:03:10:2
Starbulls Rosenheim
SBR
  • 1:004:40Garlent (White, Huß)
  • 2:021:02Garlent (Mieszkowski, O'Donnell)
  • 3:025:37Mieszkowski (Jung, Afonin)
  • 4:030:56Mieszkowski (White, O'Donnell)
  • 4:136:38Bellerive (Hanna, Ullman)
  • 4:240:41Bellerive (Hanna, Mastrodonato)
  • 4:359:40Mastrodonato (Hanna, Bellerive)
Open matchcenter

On matchday two of the 2026/27 DEL2 season, the Starbulls Rosenheim came away empty-handed once again. Against title contenders Kassel Huskies, the green-and-whites showed character in front of 3,705 fans at the Probonio-Arena, but a deficit of 0:4 proved too great a mountain to climb. Two goals from Jordy Bellerive set the stage, yet Keaton Mastrodonato's 4:3 pull-back goal came too late.

Mit zwei Aufstellungsänderungen gingen die Starbulls ins schwere Auswärtsspiel: Weil Lars Bosecker fehlte, rotierte Allrounder Dominik Kolb in die Verteidigung. Auf der Torhüterposition bekam Daniel Fießinger den Vorzug vor Christopher Kolarz.

Die gastgebenden Huskies starteten nach ihrem 7:3-Auswärtssieg in Dresden zwei Tage zuvor mit viel Selbstvertrauen in die Partie. In den ersten Momenten spielten die Starbulls munter mit, dann wurde die Wucht der Hausherren aber groß – vor allem in Überzahl. Beim ersten Powerplay – Rosenheims Kapitän Ryan McKiernan saß wegen Hakens auf der Strafbank – zog Matt Witt aus halblinker Position ab und Hunter Garlent lenkte den Flachschuss am Torraum unhaltbar unter die Latte (6.). Mit der verdienten 1:0-Führung für Kassel ging es in die erste Pause.

62 Sekunden nach Wiederbeginn war es der gleiche Huskies-Akteur, der wiederum im Powerplay traf und auf 2:0 stellte. Diesmal war es eine kleine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, weshalb die Starbulls in Unterzahl agieren mussten. Garlent fand an der Grundlinie stehend keine Anspielstation, wurde aber nicht konsequent gestört, versuchte es alleine und mogelte den Puck irgendwie zwischen Torwart Fießinger und dem Pfosten, wo eigentlich gar keine Lücke war, über die Torlinie.

War den Starbulls im ersten Drittel noch das Glück hold, als Jimmy Martinovic nur die Latte traf (10.), lief nun alles gegen Rosenheim. Nach einem Bully flipperte der Puck zufällig vor den Schläger von Darren Mieszkowski, der sofort abzog und via Innenstange auf 3:0 stellte (26.). Und es kam noch dicker. Kassel nutzte, als Jordy Bellerive wegen hohen Stocks in die Kühlbox musste, auch das dritte Überzahlspiel gnadenlos aus und feierte den zweiten Doppeltorschützen. Mieszkowski hebelte einen Rückpass von White frei vor Torwart Fießinger unhaltbar zum 4:0 in den Winkel (31.).

Alles deutete auf eine klare Rosenheimer Niederlage hin – aber die Starbulls bewiesen Moral. Headcoach Jari Pasanen stellte die Reihen um, ließ Kharboutli neben Bellerive und Mastrodonato stürmen, Dietz und Zerter-Gossage neben Tomas Rubes sowie Feser und Taupert neben Calce. Nach einem satten Schlagschuss von Shane Hanna, den Jordy Bellerive auf Torlattenhöhe mit dem Schläger regelkonform ablenkte und für Kassel-Keeper Philipp Maurer unhaltbar machte, schafften es die Grün-Weißen erstmals auf das Scoreboard – 4:1 (37.).

In Überzahl arbeiteten die Starbulls Ende des zweiten und Anfang des dritten Drittels am zweiten Treffer, der ihnen kurz nach Kassels Komplettierung gelang. Erneut zog Hanna ab, erneut lauerte Bellerive am Torraum – diesmal irritierte der Stürmer den Torwart und drückte den Abpraller über die Linie (41.).

Klare Rosenheimer Überlegenheit – Schussstatistik 10:2 zugunsten der Gäste – prägte das Schlussdrittel. Scott Feser, Fabian Dietz und Lewis Zerter-Gossage hatten den Anschlusstreffer auf dem Schläger. Bei einem Bauerntrick von Jordan Taupert und einem Schuss an den Außenpfosten von Luigi Calce wäre Torwart Maurer fast geschlagen gewesen. Doch erst 20 Sekunden vor Schluss fand der Puck noch einmal den Weg ins Tor der Huskies. In Überzahl und mit zusätzlichem Feldspieler für den vom Eis gegangenen Fießinger versenkte Keaton Mastrodonato einen Rückhand-Rückpass von Tomas Rubes zum 4:3-Endstand.

„Wir wollten im ersten Drittel weg von der Strafbank bleiben und defensiv spielen, weil wir wussten, dass Kassel mit viel Euphorie kommt. Dumme Strafzeiten und schlecht gespielt in Unterzahl – ich war nicht glücklich mit den ersten 30 Minuten. Dann haben wir Reihen und Spielsystem geändert. Die Jungs haben die letzten 20 Minuten richtig gutes Hockey gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, aber es hat nicht gereicht“, lautete das Fazit des Rosenheimer Cheftrainers Jari Pasanen.

Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG