Zum Inhalt springen

EV Landshut gegen Starbulls Rosenheim · 2:1

Freitag, 25.09.2026 · 19:30Hauptrunde · 3. SpieltagBeendet
EV Landshut Logo
2:1
(1:0 | 0:1 | 1:0)
Starbulls Rosenheim Logo
EVL
SBR
VR-Bank Landshut Arena4.448 Zuschauer
  • 02:45D. Elsner
  • 40:40J. Mayenschein
  • F. Dietz34:14
Starbulls schlagen sich im Derby selbst
Nachbericht26.09.2026 · Spielbericht

Starbulls schlagen sich im Derby selbst

Auch im dritten Saisonspiel der DEL2 gingen die Starbulls Rosenheim leer aus. Im Derby beim EV Landshut unterlagen die Grün-Weißen am Freitagabend mit 1:2, obwohl sie in keiner Phase der spannenden und hart umkämpften Partie das schlechtere Team waren. Die Starbulls mussten zwei ärgerliche Gegentore jeweils zu Beginn des ersten und letzten Drittels schlucken, den zwischenzeitlichen Rosenheimer Ausgleichstreffer erzielte Fabian Dietz.

Von Beginn an entwickelte sich in der mit 4.448 Zuschauern ausverkauften VR-Bank Landshut Arena das erwartete intensive und umkämpfte Derby. Die Starbulls, bei denen die vor der Partie fraglichen Lukas Laub und Lars Bosecker mit dabei waren, kamen in den Genuss eines frühen Überzahlspiels und hatten durch Lewis Zerter-Gossage eine große Chance, in Führung zu gehen. Mit Ablauf der Landshuter Strafzeit stand es aber plötzlich 1:0 für die Gastgeber. David Elsner wurde von der Strafbank kommend von Jakob Mayenschein bedient, fuhr alleine auf das Rosenheimer Tor zu und legte den Puck an Christopher Kolarz vorbei über die Linie (3.).

Die Starbulls konnten an diesem Abend keine ihrer vier Powerplaysituationen nutzen, ihre insgesamt vier Unterzahlminuten überstanden sie schadlos. Im ersten Drittel hatten die Gastgeber zwar leichte Vorteile, aber kein Chancenplus. In den Anfangsmomenten des zweiten Abschnitts präsentierten sich die Grün-Weißen zunächst etwas indisponiert, rissen das Spiel dann aber mehr und mehr an sich und wurden für ihre Bemühungen belohnt. Fabian Dietz versenkte einen feinen Querpass von Scott Feser, der Übersicht bewies und Landshuts Verteidiger Martin Has ins Leere rutschen ließ – 1:1 (35.).

Trotz klarem Oberwasser in der Schlussphase des zweiten Drittels präsentierten sich die Starbulls in den Anfangsmomenten des Schlussabschnitts fahrig. Eine Rosenheimer Fehlerkette machte den erneuten Landshuter Führungstreffer möglich: Einem Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie folgte ein indisponierter Backcheck, sodass Andreas Schwarz den Puck aus der Rundung aufs Tor bringen konnte. Torwart Kolarz ließ den Schuss prallen, seine Vorderleute antizipierten nicht bzw. reagierten zu spät und Schwarz kam selbst zum Nachschuss. Diesen konnte Kolarz noch parieren, aber der nicht angegangene Jakob Mayenschein drückte zum 2:1 ein; gerade 40 Sekunden waren gespielt.

Die Starbulls versuchten anschließend alles, um ein zweites Mal zurückzukommen. Jordan Taupert hatte nach Querpass von Zerter-Gossage das 2:2 auf dem Schläger, aber Stephan Lukes kratzte das Ding noch von der Linie (44.). Der Landshuter Goalie glänzte bereits im zweiten Spielabschnitt mit zahlreichen Reflexen und Paraden und wurde schließlich zum unumstrittenen Matchwinner der Niederbayern. Er sorgte dafür, dass trotz vieler weiterer guter Rosenheimer Torchancen der EVL-Kasten wie vernagelt schien – auch, als es die Grün-Weißen in den letzten Spielmomenten ohne Torwart und mit sechs Feldspielern versuchten.

„Es war ein heiß umkämpftes Spiel, das haben wir erwartet und gekriegt. Wir hatten genug Chancen, um zu gewinnen. Beide Torhüter waren gut, aber der Landshuter Torwart war bester Spieler auf dem Eis. Die Jungs haben alles versucht. Uns bleibt nichts anderes übrig, als das Resultat zu akzeptieren“, fasste Starbulls-Headcoach Jari Pasanen eine Partie zusammen, in der sich seine Mannschaft durch zwei gravierende Unachtsamkeiten die beiden Gegentore und damit die Niederlage selbst zuzuschreiben haben.

Sonderlob zollte Pasanen dem stark spielenden Lukas Laub und den Rosenheimer Fans: „Hut ab vor Lukas Laub. Er war lange raus und hat uns überrascht, dass er signalisiert hat ‚ich spiele‘. Wie er geradelt hat und auch mit der Scheibe gute Entscheidungen getroffen hat – Respekt! Und Riesendank an unsere Fans und für die tolle Stimmung. Wenn wir so gespielt hätten, wie sie uns angefeuert haben, hätten wir sicherlich im Bus etwas mitzunehmen.“

Am Sonntag sollen endlich Punkte her. Dann sind die Bietigheim Steelers, am Freitagabend klarer 7:3-Gewinner gegen Weiden – an der Mangfall zu Gast. Spielbeginn in der SPIE Arena ist um 17 Uhr (Eintrittskarten online: www.starbulls.de/tickets).

Auswärts-Derby am Freitag, Sonntags-Heimspiel gegen Bietigheim
Vorbericht24.09.2026 · Mitteilungen

Auswärts-Derby am Freitag, Sonntags-Heimspiel gegen Bietigheim

Jetzt soll der Knoten platzen: Im Derby beim EV Landshut wollen die Starbulls Rosenheim am dritten Spieltag der DEL2-Saison 2026/27 die ersten Punkte der neuen DEL2-Saison einfahren. Spielbeginn in der ausverkauften VR-Bank Landshut Arena ist am Freitagabend um 19:30 Uhr. Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen die Bietigheim Steelers an der Mangfall (17 Uhr, SPIE Arena). Cheftrainer Jari Pasanen fordert von seiner Mannschaft nach zwei knappen und ärgerlichen Niederlagen am Auftaktwochenende Konstanz und Disziplin über die volle Spielzeit.

Am Auftaktwochenende der DEL2-Saison 2026/27 blieben die Starbulls Rosenheim ohne Punkte. Nur jeweils ein komplett überzeugendes Drittel in den Spielen am vergangenen Freitag und Sonntag war gegen starke Gegner zu wenig. Im Heimspiel gegen Ravensburg war die Torausbeute in den ersten 20 Minuten, in denen man den Kontrahenten in jeder Hinsicht voll im Griff hatte, mit nur einem Treffer völlig unzureichend. Beim Auswärtsduell in Kassel entschieden die Grün-Weißen den letzten Spielabschnitt mit 3:0 für sich – was angesichts des 0:4-Rückstands nach 40 Minuten aber nicht mehr für Zählbares reichte.

Derbysieg im Visier

Im dritten Saisonspiel wollen die Starbulls nun endlich anschreiben. Auch wenn in Landshut erbeutete Punkte tabellarisch nicht mehr zählen als andere, hätte es natürlich einen großen Mehrwert, die Pflichtspielsieg-Premiere im Derby feiern zu können – auch für den Rosenheimer Cheftrainer: „Erfolge in Landshut sind etwas Besonderes. Wir können unsere Fans damit sehr glücklich machen. Das haben wir in der letzten Saison gesehen“, sagt Jari Pasanen, der vom Heimspielauftakt der Niederbayern am Sonntag gegen Titelmitfavorit Düsseldorf beeindruckt war: „Landshut hat sehr gut gespielt und ist in Überzahl stark und effektiv.“

Trotz dreier Powerplaytreffer und zwischenzeitlicher 2:0- und 5:3-Führung musste sich die Mannschaft von Chefcoach Uwe Krupp am Ende mit einem Zähler begnügen. 5:5 stand es nach 60 Minuten, ehe der Ex-Rosenheimer Ville Järveläinen die Partie im Shootout zugunsten der Rheinländer entschied. Nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen die Lausitzer Füchse zwei Tage zuvor hat der EV Landshut vor dem dritten Spieltag damit bereits vier Punkte auf der Habenseite.

Nach der enttäuschenden letzten Saison mit Platz acht nach der Hauptrunde und dem schnellen 0:4-Playoff-Aus gegen Krefeld konnten die Niederbayern den Kader gezielt verstärken, unter anderem mit dem kanadischen Torjäger Marc-Olivier Roy, dem NHL- und KHL-erfahrenen Verteidiger Jonathon Blum und dem tschechischen Torwart Stephan Lukes, der einen deutschen Pass erhielt und wie auch Blum daher nicht unter das Ausländerkontingent fällt.

Bietigheim mit neuem Headcoach

Am Sonntag empfangen die Starbulls Rosenheim in der SPIE Arena die Bietigheim Steelers. Die Württemberger, in der Vorsaison guter Hauptrundenfünfter und Playoff-Viertelfinalsieger über Ravensburg, haben fast alle wichtigen Leistungsträger halten können. Die letztjährigen Kontingentspieler zeigten am ersten Saisonwochenende bereits wieder ihre Klasse und schrieben an (Marek Racuk vier Scorerpunkte, Jack Duggan drei, Cole Fonstad zwei).

Mit dem Kanadier Nolan Ritchie holten die Steelers einen interessanten Center aus der Nachbarschaft von Oberligist Heilbronn, mit Außenstürmer David Cerny und Verteidiger Steven Raabe zwei Meisterspieler aus Krefeld. Neu ist auch der Headcoach: Tim Kehler. Der 55-jährige Kanadier war zuletzt drei Spielzeiten Assistenztrainer beim Erstligisten Schwenningen, hat aber auch schon acht Jahre lang Cheftrainer-Erfahrung in der DEL2 (Kassel, Frankfurt, Ravensburg). Einer 1:4-Auswärtsniederlage am ersten Spieltag in Regensburg folgte ein 4:3-Heimsieg der Steelers nach Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse.

Wegbleiben von der Strafbank!

„Das Heimspiel gegen Bietigheim wird sicher genauso schwer wie das Spiel in Landshut. Am Anfang der Saison kann jeder jeden schlagen“, weiß Jari Pasanen, der von seiner Mannschaft Defensivdisziplin und das Wegbleiben von der Strafbank einfordert. Das klappte am ersten Wochenende nicht und wurde von den Gegnern – für drei Powerplaytore benötigten die Kassel Huskies am Sonntag ganze vier Minuten und fünf Sekunden – gnadenlos bestraft.

So wie im ersten Drittel gegen Ravensburg und im letzten Drittel in Kassel will der Starbulls-Headcoach sein Team in den kommenden Spielen über 60 Minuten sehen: „Da hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann. Und konditionell passt es auch.“ Das Rosenheimer Tor soll am Freitag in Landshut Christopher Kolarz hüten. Lars Bosecker und Lukas Laub werden wegen Blessuren wahrscheinlich noch pausieren müssen.

Die Spiele der Starbulls in Landshut am Freitag (19:30 Uhr) und am Sonntag gegen die Bietigheim Steelers (17 Uhr, SPIE Arena) werden live von Sporteurope TV übertragen. Neben der Einzelbuchung von Spielen sind auch vergünstigte Pakete, zum Beispiel für alle Auswärtsspiele eines Teams, möglich (www.sporteurope.tv).

Bei Rosenheimer Heimspielen ist ein Ticketverkauf per Abendkasse am Stadion in dieser Saison leider nicht möglich. Im Vorverkauf sind Eintrittskarten im Ticketzentrum Rosenheim (Touristinfo, Heilig-Geist-Str. 15) erhältlich – am Donnerstag und Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr. Auf www.starbulls.de/tickets besteht natürlich rund um die Uhr die Möglichkeit, Eintrittskarten online zu buchen, auch noch unmittelbar vor Spielbeginn bzw. sogar bis eine Stunde danach.

Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG