
Auswärts-Derby am Freitag, Sonntags-Heimspiel gegen Bietigheim
Jetzt soll der Knoten platzen: Im Derby beim EV Landshut wollen die Starbulls Rosenheim am dritten Spieltag der DEL2-Saison 2026/27 die ersten Punkte der neuen DEL2-Saison einfahren. Spielbeginn in der ausverkauften VR-Bank Landshut Arena ist am Freitagabend um 19:30 Uhr. Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen die Bietigheim Steelers an der Mangfall (17 Uhr, SPIE Arena). Cheftrainer Jari Pasanen fordert von seiner Mannschaft nach zwei knappen und ärgerlichen Niederlagen am Auftaktwochenende Konstanz und Disziplin über die volle Spielzeit.
Am Auftaktwochenende der DEL2-Saison 2026/27 blieben die Starbulls Rosenheim ohne Punkte. Nur jeweils ein komplett überzeugendes Drittel in den Spielen am vergangenen Freitag und Sonntag war gegen starke Gegner zu wenig. Im Heimspiel gegen Ravensburg war die Torausbeute in den ersten 20 Minuten, in denen man den Kontrahenten in jeder Hinsicht voll im Griff hatte, mit nur einem Treffer völlig unzureichend. Beim Auswärtsduell in Kassel entschieden die Grün-Weißen den letzten Spielabschnitt mit 3:0 für sich – was angesichts des 0:4-Rückstands nach 40 Minuten aber nicht mehr für Zählbares reichte.
Derbysieg im Visier
Im dritten Saisonspiel wollen die Starbulls nun endlich anschreiben. Auch wenn in Landshut erbeutete Punkte tabellarisch nicht mehr zählen als andere, hätte es natürlich einen großen Mehrwert, die Pflichtspielsieg-Premiere im Derby feiern zu können – auch für den Rosenheimer Cheftrainer: „Erfolge in Landshut sind etwas Besonderes. Wir können unsere Fans damit sehr glücklich machen. Das haben wir in der letzten Saison gesehen“, sagt Jari Pasanen, der vom Heimspielauftakt der Niederbayern am Sonntag gegen Titelmitfavorit Düsseldorf beeindruckt war: „Landshut hat sehr gut gespielt und ist in Überzahl stark und effektiv.“
Trotz dreier Powerplaytreffer und zwischenzeitlicher 2:0- und 5:3-Führung musste sich die Mannschaft von Chefcoach Uwe Krupp am Ende mit einem Zähler begnügen. 5:5 stand es nach 60 Minuten, ehe der Ex-Rosenheimer Ville Järveläinen die Partie im Shootout zugunsten der Rheinländer entschied. Nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen die Lausitzer Füchse zwei Tage zuvor hat der EV Landshut vor dem dritten Spieltag damit bereits vier Punkte auf der Habenseite.
Nach der enttäuschenden letzten Saison mit Platz acht nach der Hauptrunde und dem schnellen 0:4-Playoff-Aus gegen Krefeld konnten die Niederbayern den Kader gezielt verstärken, unter anderem mit dem kanadischen Torjäger Marc-Olivier Roy, dem NHL- und KHL-erfahrenen Verteidiger Jonathon Blum und dem tschechischen Torwart Stephan Lukes, der einen deutschen Pass erhielt und wie auch Blum daher nicht unter das Ausländerkontingent fällt.
Bietigheim mit neuem Headcoach
Am Sonntag empfangen die Starbulls Rosenheim in der SPIE Arena die Bietigheim Steelers. Die Württemberger, in der Vorsaison guter Hauptrundenfünfter und Playoff-Viertelfinalsieger über Ravensburg, haben fast alle wichtigen Leistungsträger halten können. Die letztjährigen Kontingentspieler zeigten am ersten Saisonwochenende bereits wieder ihre Klasse und schrieben an (Marek Racuk vier Scorerpunkte, Jack Duggan drei, Cole Fonstad zwei).
Mit dem Kanadier Nolan Ritchie holten die Steelers einen interessanten Center aus der Nachbarschaft von Oberligist Heilbronn, mit Außenstürmer David Cerny und Verteidiger Steven Raabe zwei Meisterspieler aus Krefeld. Neu ist auch der Headcoach: Tim Kehler. Der 55-jährige Kanadier war zuletzt drei Spielzeiten Assistenztrainer beim Erstligisten Schwenningen, hat aber auch schon acht Jahre lang Cheftrainer-Erfahrung in der DEL2 (Kassel, Frankfurt, Ravensburg). Einer 1:4-Auswärtsniederlage am ersten Spieltag in Regensburg folgte ein 4:3-Heimsieg der Steelers nach Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse.
Wegbleiben von der Strafbank!
„Das Heimspiel gegen Bietigheim wird sicher genauso schwer wie das Spiel in Landshut. Am Anfang der Saison kann jeder jeden schlagen“, weiß Jari Pasanen, der von seiner Mannschaft Defensivdisziplin und das Wegbleiben von der Strafbank einfordert. Das klappte am ersten Wochenende nicht und wurde von den Gegnern – für drei Powerplaytore benötigten die Kassel Huskies am Sonntag ganze vier Minuten und fünf Sekunden – gnadenlos bestraft.
So wie im ersten Drittel gegen Ravensburg und im letzten Drittel in Kassel will der Starbulls-Headcoach sein Team in den kommenden Spielen über 60 Minuten sehen: „Da hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann. Und konditionell passt es auch.“ Das Rosenheimer Tor soll am Freitag in Landshut Christopher Kolarz hüten. Lars Bosecker und Lukas Laub werden wegen Blessuren wahrscheinlich noch pausieren müssen.
Die Spiele der Starbulls in Landshut am Freitag (19:30 Uhr) und am Sonntag gegen die Bietigheim Steelers (17 Uhr, SPIE Arena) werden live von Sporteurope TV übertragen. Neben der Einzelbuchung von Spielen sind auch vergünstigte Pakete, zum Beispiel für alle Auswärtsspiele eines Teams, möglich (www.sporteurope.tv).
Bei Rosenheimer Heimspielen ist ein Ticketverkauf per Abendkasse am Stadion in dieser Saison leider nicht möglich. Im Vorverkauf sind Eintrittskarten im Ticketzentrum Rosenheim (Touristinfo, Heilig-Geist-Str. 15) erhältlich – am Donnerstag und Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr. Auf www.starbulls.de/tickets besteht natürlich rund um die Uhr die Möglichkeit, Eintrittskarten online zu buchen, auch noch unmittelbar vor Spielbeginn bzw. sogar bis eine Stunde danach.
Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG
