98 Jahre Rosenheim ist Eishockey
Von der Spritzeisbahn an der Wittelsbacher Straße bis ins moderne Stadion. Vom ersten Bully 1928 über drei Deutsche Meistertitel bis in die DEL2 — Rosenheim und Eishockey, das ist eine Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen.
1928 – 1952
Vom ersten Bully auf der Spritzeisbahn an der Wittelsbacher Straße bis zum Natureisstadion in der Jahnstraße — die Pionierjahre des Rosenheimer Eishockeys.
1. Freundschaftsspiel gegen München II.
Am 1. Januar 1928 absolvierte Eissportverein Rosenheim das 1. Freundschaftsspiel gegen München II. auf der Spritzeisbahn am Tennisplatz an der Wittelsbacher Straße. Dies verlor der EIshockeyverein Rosenheim jedoch mit 12:0, da sie wegen dem anhaltenden Tauwetter nur wenige Übungstage hatten. Im Selben Jahr hatte Der Eishockeyverein Rosenheim sein 2. Freundschaftsspiel gegen Bad Tölz.
Die ersten "richtigen" Spiele

Ab dem 1. Januar 1929 finden in Bad Tölz die ersten „richtigen“ Spiele statt, bei denen der Eissportverein Rosenheim auch sein können beweisen konnte.
Eishockeyverein wird zum Postsportverein
Im Jahre 1930 wird der Eissportverein Rosenheim zum Postsportverein, bis einschließlich zum Jahre 1937.
Postsportverein wird wieder zum EV Rosenheim
Wiedergründung des EVR nach Kriegsjahren
Nach den Kriegsjahren gründete sich der Eishockeyverein Rosenheim erneut, da während den Kriegsjahren kein Eishockey gespielt wurde.
Bau eines Natureisstadions
Erst 1949 und nach zahlreichen Einbrüchen der Rosenheimer "Eishackler" an den verschiedenen Spielorten/Seen, wurde in vielen freiwilligen Arbeitsstunden ein Natureisstadion in der Jahnstraße gebaut.
1952 – 1978
Drei Aufstiege in die höchste deutsche Spielklasse, der Bau des Kunsteisstadions und die Rückkehr in die Bundesliga vor 10.000 Zuschauern — und am Ende der Sturz in die Insolvenz.
Erster Aufstieg
Im Jahre 1952 gelang dem EVR der erste Aufstieg in die höchste Deutsche Spielklasse. Damals hieß die höchste Deutsche Spielklasse Oberliga. Da jedoch eine Kunsteisbahn fehlte und der Nachwuchs nicht genügend gefördert werden konnte, ging es mit dem Rosenheimer Eishockey wieder bergab.
Ausschuss Kunsteisbahn
1953 fand eine Ausschußgründung zum Bau einer Kunsteisbahn statt.
Baubeginn der Kunsteisbahn
1961 und ohne Baugenehmigung starteten Degerndorfer Pioniere mit dem Erdaushub in der Jahnstraße. Da keiner das größte Projekt in der Stadt stoppen wollte, schickte der damalige Oberbürgermeister Sepp Heindl die Vorsitzenden des EVR mit den Worten „Ihr Dreckshammeln, jetzt schaugt´s daß`weida kommt´s! Schaugt´s daß was auseinandergeht!“ nach hause.
Fertigstellung der Kunsteisbahn

Am 13. Januar 1962 wurde das Stadion feierlich eingeweiht. Damit waren nun gute Trainingsmöglichkeiten geschaffen, die bald die erwünschten Erfolge zeigten.
Zweiter Aufstieg in die höchste Deutsche Spielklasse
Vom Kunsteisstadion zur Eishalle

1973 wurde die Kunsteisbahn von der Stadt Rosenheim übernommen und umgebaut. Dabei wurde auch für eine Überdachung gesorgt. Damit konnte sich Rosenheim zu einer Hochburg des Eishockey entwickeln. Mit einem 8:1 Sieg gegen Duisburger SC bedankte sich der EVR für die neue Eishalle, welche durch den OB Dr. Steinbeißer übergeben wurde. Die Überdachung hat 3,5 Millionen Mark gekostet. Die Bauzeit betrug 6 Monate. Seither überspannen 19 Meter über der Eisfläche zwölf rießige und 58 Meter lange Holzleimbinder das Stadion Rosenheim.
Dritter Aufstieg in die höchste Deutsche Spielklasse

Mit einem 5:2 konnte man sich gegen den damals größten Konkurrenten den Augsburger EV vor geschätzten 10.000 Fans bezwingen und somit wieder in die Bundesliga zurückkehren. Die Leitung hinter der Band hatte zu dieser Zeit Gerhard Kießling (siehe Bild)

Zum dritten Mal ist eine Rosenheimer Mannschaft in der obersten Liga, zum zweiten Mal nach 1958, seitdem sie Bundesliga heißt. Im Gegensatz zu den ersten beiden höchstklassigen Jahren ist dies nun allerdings von längerer Dauer - nämlich bis zum freiwilligen Rückzug in der Saison 1992/93. Als EV Rosenheim jedoch nur bis zur Saison 1977/78, danach beim Sportbund DJK Rosenheim.
Der EV Rosenheim vor dem aus

Mit knapp 1 Millionen Mark Schulden konnte auch der Interrims-Vorstand und Fernseh-Koch Max Inzinger trotz der Unterstützung von vielen Seiten den EV Rosenheim nicht vor dem Konkurs bewahren.
Insolvenz

Im Sommer 1978 musste der Eishockeyverein Rosenheim Insolvenz anmelden. Und so kann man auf dem Foto die letzte Mannschaft des EVR sehen.
1978 – 1994
Nach der Insolvenz übernimmt der Sportbund DJK die Eishockey-Abteilung — und führt sie zu drei Deutschen Meistertiteln, Europacup-Auftritten und Zuschauerrekorden. Die größte Ära in der Vereinsgeschichte.
Wechsel zum Sportbund DJK

Nach dem letztlich unvermeidlichen Konkurs ermöglicht eine Satzungslücke des Eishockey-Verbandes dem Rosenheimer Eishockey den Verbleib in der Bundesliga. Die Eishockeyabteilung wechselt zum Sportbund DjK, die anderen Eissportarten gründen den EVR 1978.
Erste Saison als "Sportbund"

Elf Spieler bleiben noch vom EV Rosenheim, 13 verlassen den Verein, darunter „Edu“ Derkits, der seine Laufbahn beendet, Paul Sommer, Tommi Salmelainen und Jaroslav Tuma. Der Modus in diesem Jahr: 1 einfache Runde mit 22 Spielen, dann Teilung in Meister- und Abstiegsrunde. Die oberen sechs und die unteren sechs Teams durfen dann in ihren Gruppen sechs mal gegeneinander antreten. Der EVR ist knapp an der Meisterrunde, als ihm und den Mannheimern Punkte abgezogen werden. Vom Berliner SC wechselten Erich Weishaupt nach Mannheim und Peter Scharf nach Rosenheim. Bei diesen Wechseln sollen Termine versäumt worden sein – deshalb der Punkteabzug. Die beiden Spieler nehmen sich Staranwalt Rolf Bossi, ziehen vor ein ordentliches Gericht und bekommmen recht. Die Punkte werden den Teams wieder zugesprochen, dennoch verpaßt der SBR die Meisterrunde. Dafür darf man in dieser Saison dann acht mal unter anderem gegen Landshut antreten. Dieser „aufregende“ Modus zieht dennoch im Schnitt 2.450 Zuschauer ins Rosenheimer Stadion.

Der zuschauerfeindliche Spielmodus des letzten Jahres wird wieder geändert. Diesmal wird die Bundesliga nach den 22 Spielen einer einfachen Vorrunde nach amerikanischem Vorbild in drei Gruppen eingeteilt. Sinnvollerweise nicht regional (wie beim Vorbild), sondern nach Tabellenstand. Der 1. mit dem 4., 7. und 10. – der 2. mit dem 5. usw.. Die Gegner in dieser Gruppe sind allerdings zum einen weit entfernt, zum anderen zu stark für diese Rosenheimer Truppe. Auch der Neuzugang Hans Zach hat alles andere als eine gute Saison. Nur Torhüter Makatsch wird immer stärker, nachdem Karl Huber während der Saison zu den Landshutern zurückkehrt. Dies führt zu einem heftigen Rückgang der Zuschauerzahlen. Nur 1.050 gegen die Düsseldorfer EG. Zuschauerschnitt: 2.000
Internationale Anerkennung des Rosenheimer Eishockey

Durch die Teilnahme an der Europacup-Endrunde wurde der Name der Sportbund-Eishockeyabteilung auch international sehr bekannt. Durch die Förderung der Sponsoren Josef März und seiner Firma Marox bewies der Rosenheimer Eishockey spitzenklasse. Es folgten Meistertietel im Jahr 1985 und 1989. Damit rückte die Austragung der Weltmeisterschaft in Rosenheim und die Vergrößerung des Stadions greifbar nahe.

Der SBR landet auf Platz 7. Jetzt ist der erste Play-Off-Gegner die DEG. In Düsseldorf verliert man knapp, zu Hause gewinnt man knapp und das dritte Spiel gewinnt Düsseldorf mit 5 : 2 – also das Aus. Nein – doch nicht. Jetzt werden auch den Kölnern 20 Punkte wegen gefälschter Pässe abgezogen, Rosenheim ist Sechster und spielt gegen den ursprünglichen Gegner Mannheim. Obwohl man gegen den MERC ausscheidet ist es eine gelungene Saison und der Zuschauerschnitt hat sich mit 4.060 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.
1. Deutscher Meistertitel

Die Saison des SBR ist durchwachsen und vor den Play-Offs, seit diesem Jahr mit dem „sudden death“, liefert das Team schlechte Leistungen ab und belegt nach der Vorrunde den 5. Platz. Chancen auf den Titelgewinn werden nur den vier Erstplazierten eingeräumt. Bis dahin rechnet in Rosenheim niemand mit dem 1. Meistertitel. Im Halbfinale gelingt ein 5:0 in Landshut, dennoch scheinen die Chancen nach dem Landshuter Sieg im 2. Spiel in Rosenheim eher gering. In Landshut liegt jedoch Rosenheim bereits nach 11 Minuten mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlußtreffer der Landshuter bringt Jamie Masters die Rosenheimer mit 3:1 in Front. Landshut kann jedoch durch Tore von Betz und Kühnhackl (52.) ausgleichen. In der 59. Minute gelingt Gerhard Baldauf auf Vorlage von Hans Zach der entscheidende Treffer – Torwart Englbrecht ist daran nicht ganz unschuldig. Mannheim hat die Kölner ausgeschaltet und ist selbstverständlich der Favorit im Finale. Doch im ersten Spiel in Mannheim führt Rosenheim bereits nach 6 Minuten durch Tore von Berwanger und Adlmaier mit 2 : 0. Mannheim kann allerdings bis zur 21. Minute durch Tore von Rainer Blum und Adams ausgleichen. Mannheim ist danach zwar überlegen, scheitert aber ständig an Karl Friesen. Maidl und Berwanger machen durch Tore in der 35. und 36. Minute dann alles klar für den Sportbund. Das Heimspiel mit offiziellen 7000 Zuschauern beginnt mit sieben Minuten Verspätung. Hans Zach hat sich vor Beginn mit Wolf und Roedger angelegt. Scharf bringt den Sportbund in Führung, Baldauf erhöht im zweiten Drittel auf 2 : 0. Meister und Adlmaier stellen den Endstand her. Die „Sensation“ ist perfekt. Zuschauerschnitt: 3.950

Der Sportbund startet mit 0 : 6 Punkten in die Saison. Nach sieben Spielen ist man mit 4 : 10 Punkten Vorletzter und wegen den verletzungsbedingten Ausfällen von Adlmaier, Kokoschka und Sommer wird Miro Slezak reaktiviert. Dann folgen 12 Spiele ohne Niederlage und nach weiterem Auf und Ab belegt der SBR nach der Vorrunde den 3. Platz. Der erste Gegner ist Kaufbeuren. Im ersten Spiel schießt die Reihe Kretschmer-Masters-Bourbonnais-Höfner-Adlmaier alle Tore beim 7 : 5 – Erfolg. Das zweite Spiel in Kaufbeuren verliert man durch den „sudden death“ in der Verlängerung. Das Dritte geht klar an das Heimteam. Im Halbfinale warten die Mannheimer, die sich für die Niederlagen der Vorsaison revanchieren können. Der Rekordmeister Füssen muß Konkurs anmelden und geht zurück in die zweite Liga. Zuschauerschnitt: 4.650

1.000 verkaufte Dauerkarten. Die Zuschauer erhoffen nach dem dritten Platz in der vorangegangenen Spielzeit einen weiteren Meistertitel. Neben Köln und Landshut zählt Rosenheim zu den Favoriten. Die Mannschaft verlassen haben Gerhard Baldauf, Paul Sommer und „Charly“ Meister. Geholt werden dafür die jungen Rainer Blum, Axel Kammerer und Georg Franz. Zum ersten Mal bei den Senioren im Einsatz ist einer der Rosenheimer Alltime-Stars: Mondi Hilger. Die Saison verläuft auch aufgrund von vielen Verletzungen anders als erwartet. Ein gebrochenes Handgelenk bedeutet sogar das Karriereende von Rick Bourbonnais, für ihn kommt während der Saison Dennis Houle. Gerhard Baldauf muß noch eimal eingreifen, beendet danach jedoch endgültig seine Spielerkarriere ebenso wie Hans Zach ohne den erhofften weiteren Meistertitel. Die Presse erwähnt zum ersten Mal den besten 3. Sturm der Bundesliga mit Ahne – Berwanger – Kammerer. Zuschauerschnitt: 4.040
2. Meisterschaft

Saison der 2. Meisterschaft. Der Verein will wieder eine Meisterschaft. Allerdings haben Adlmaier, Bourbonnais, Hellwig, Houle und Kokoschka den Verein verlassen und Hans Zach ist jetzt Co-Trainer. Dafür werden Ibelherr, Laycock, Mörz und Reindl an die Mangfall geholt. Mit Markus Berwanger, Manfred Ahne und Axel Kammerer besitzt Rosenheim den "besten dritten Sturm der Bundesliga". Heinz Zerres, Trainer in Essen sagt über die Reihe: "Die fahren Dich weg, Du hast keine Chance." Nach der Vorrunde steht man dann auch da, wo man hinwollte, nämlich ganz oben. Der erste Play-Off-Gegner Iserlohn stellt keine große Hürde dar und auch Kaufbeuren hat im Halbfinale nicht genug entgegenzusetzen, auch weil Karl Friesen wieder überragend hält. In dramatischen Spielen wird zuletzt auch der Mannheimer ERC drei mal bezwungen. Der Sportbund Rosenheim verliert in den Play-Offs kein einziges Spiel und wird zum zweiten Mal Deutscher Eishockey-Meister. Zuschauerschnitt: 4.700

Die Saison verläuft nicht wie geplant. Wieder sind Verletzungen mit ein Grund für nicht so starke Leistungen, das Rosenheimer Publikum ist jedenfalls sehr unzufrieden. Trainer Olejnik muß sich am 30. Januar verabschieden. Das Training übernimmt der langjährige frühere Spieler Gerhard Baldauf. Erreicht wird der 3. Platz nach der Vorrunde und im Halbfinale scheidet man gegen die DEG aus.

Nach einem relativ schwachen Beginn in die Saison steigert sich das Team nach der Rückkehr von Friesen ganz enorm und liegt nach der Vorrunde in Führung. Erster Play-Off-Gegner ist der EV Landshut mit Erich Kühnhackl, der zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist. Nach zwei klaren 8:2-Erfolgen erreicht man das Halfinale gegen den Mannheimer ERC. Die Truppe von Trainer Olejnik zieht bereits nach 3 Spielen ins Finale gegen Köln ein, das die Kölner in wiederum nur drei Spielen für sich entscheiden. Zuschauerschnitt: 4.300

Man will Meister werden und zählt auch zu den Favoriten in der Bundesliga. Am Jahresende steht der SBR vor Mannheim an der Tabellenspitze. Gegen den Viertelfinalgegner Schwenningen (wieder mit Roulston) hat man wider Erwarten große Probleme. Im Halbfinale bezwingt man in vier Spielen (ohne Pouzar) die DEG. Nach jeweils einem SBR und einem Kölner Sieg gewinnt man das dritte Spiel zu Hause mit 6 : 0, unterliegt jedoch in Köln mit 5 : 2. Zwar geht der SBR im entscheiden Spiel zu Hause durch Fischer mit 1 : 0 in Führung, doch die Kraft reicht ohne die verletzten Berwanger, Hilger, Kretschmer und Pouzar nicht mehr aus. Köln ist zum dritten Mal in Folge Meister. Zuschauerschnitt: 4.970
"Bully" wird geboren

Am 1. September 1989 fuhr das erste mal unser Maskottchen „Bully“ über das Eis. Er ist auch heute noch das Zeichen der Starbulls Rosenheim und ist somit eines der ältesten Eishockeymaskottchen in der DEL.
3. Meisterschaft
Nach Ende der Saison 1987/88 starb mit 62 Jahren der Mann, der dem Eishockey in Rosenheim die Erfolge ermöglichte, der Präsident des Spotbund DJK Rosenheim, Josef März. Den dritten Titel „seines“ Teams hat er nicht mehr miterlebt. Der erste Play-Off-Gegner ist Frankfurt. Im ersten Spiel führt Rosenheim nach dem ersten Drittel bereits mit 4 : 1. Im zweiten Spiel bringt Mondi Hilger den Sportbund mit zwei Treffern 2 : 0 in Führung, allerdings können die Frankfurter ausgleichen. Den Siegtraffer besorgt Gord Sherven. Weil die Mannschaft einen Gang zurückschaltet wird das 3. Spiel zu Hause mit 6 : 4 verloren. Mit mehr Schwung gewinnen die Bullen allerdings darauf in Frankfurt mit 9 : 2. Im Halfinale wartet mit Mannheim der Dauerrivale der Play-Offs. Die drei Spiele werden gewonnen und nun spielt man im Finale gegen die DEG. Die hat Köln bezwungen und 7 : 1 in Köln gewonnen. Jetzt verliert die DEG 7 : 1 gegen Rosenheim das erste Finalspiel. In Düsseldorf schafft die DEG den Spiele-Ausgleich mit einem 4 : 2. Das dritte Finalspiel liefert nach 55 Minuten eine Einlage fürs Publikum. Ahne erzielt das wohl entscheidende 3 : 1 für den Sportbund. Dies stört Rick Amann offensichtlich so sehr, dass er auf Ahne einprügelt. Das ist der Startschuß zu einer vergnügten 15-minütigen Prügelei, an der sich mit Ausnahme von Friesen alle Spieler beteiligen. Die Düsseldorfer fühlen sich danach von Schiri Würth benachteiligt und verlassen auf Anordnung ihres Präsidenten Klüh das Eis. So oder so, die Punkte gehen nun an den Sportbund. Das entscheidende Spiel in Düsseldorf ist sehr fair und 2 mal Pouzar, Hilger und Trattner schießen die Tore zum 4 : 2 – Erfolg. Auf der Meisterschaftsfeier am Max-Josef-Platz begeht der Oberbürgermeister Dr. Stöcker jedoch den folgenschweren Fehler, zu versprechen, dass er alles tun wird, damit der Sportbund weiterhin an der Spitze bleibt und deshalb die Stadt den Bau eines neuen Eisstadions mit 11.000 Plätzen plant. Zuschauerschnitt: 4.600

Die Mannschaft geht fast unverändert in die neue Saison, in der sie nicht als Topfavorit gilt. Im ersten Heimspiel gegen Preußen Berlin (7 : 3) sehen die 5.500 Zuschauer (1.500 Dauerkarten wurden verkauft) zum ersten mal Bully“, den Marox-Bullen. Als Tabellendritter geht man in die Play-Offs. Gegen Frankfurt gewinnt man drei Spiele und muß im Halbfinale gegen Köln antreten. Auch hier setzt sich das Team in drei Spielen durch. Das erste Finalspiel in Düsseldorf gewinnt das Team, verliert jedoch das folgende Heimspiel. Die beiden nächsten Spiele gehen an die Gastgeber, somit muß das fünfte Spiel bei der DEG die Entscheidung bringen. Düsseldorf führt nach dem 1. Drittel 5:0, gewinnt mit 8:2 und holt sich damit die Meisterschaft. Zuschauerschnitt: 5.560

Die erste Saison mit den Vereinen aus den neuen Bundesländern Dynamo Berlin und Eissport Weißwasser, die zu diesem Zeitpunkt keine Verstärkung für die Bundesliga bedeuten, beginnt für den SBR leider wieder mit Verletzungen. Nach der Vorrunde belegt der Sportbund den dritten Platz. Wieder einmal heißt der erste Gegner Schwenningen und wieder kommt man mit mehr Mühe weiter als erwartet. Diesmal trifft man bereits im Halfinale auf Düsseldorf. An der Brehmstraße wird mit 3:2 gewonnen, zu Hause stark überlegen 5:2. Dann jedoch fängt sich die DEG mit Trainer Zach und gewinnt die drei folgenden Spiele. Der Sportbund Rosenheim wird letztlich Dritter. Zuschauerschnitt: 5.900
Rückzug aus der Bundesliga
1992 trat der SBR freiwillig aus der Bundesliga aus, Grund dafür waren Differenzen mit der Stadt wegen dem Bau eines neuen Eisstadions. Das Abschiedsfest auf dem Max-Josef-Platz gestaltet sich wie eine Meisterfeier. Zuschauerschnitt: 5.870
"Höfners Kindergarten" macht das unmögliche möglich

Nachdem feststeht, dass es kein neues Eisstadion in Rosenheim geben wird, hat sich der Verein als Finalist der Vorsaison aus der Bundesliga zurückgezogen. Geplant war der "Neubeginn" in der Oberliga, doch der Verein wurde vom Verband unfreiwillig in die 2. Bundesliga eingegliedert. Von der bisherigen Mannschaft sind nur wenige Spieler verblieben und Ernst Höfner (im Jahr zuvor selbst noch als Kapitän aktiv) hat ein sehr junges Team (19 Spieler aus dem Nachwuchs) zur Verfügung. Angestrebt wird in der 2. Liga ein Platz zwischen 5 und 8. Doch womit wirklich niemand gerechnet hat, das geschieht. Die in der Presse als "Höfner's Kindergarten" titulierte Mannschaft schafft sofort den Wiederaufstieg in die 1. Liga! Bei den Zuschauern heißt es "Jetzt erst recht" und deshalb und auch wegen der unerwartet guten Leistungen besuchen im Schnitt 5.100 Personen die Heimspiele in der Bundesliga II.

Nach dem mehr als überraschenden Wiederaufstieg in die Bundesliga unter der Führung von Trainer Ernst Höfner will man in erster Linie den Klassenerhalt schaffen. Mit "billigen" Spielern und viel Nachwuchs soll dieses Ziel erreicht werden. Ernst Höfner braucht nur wenige Häuptlinge im Team, aber eine Menge leistungsbereiter Indianer. In der Meistermannschaft des EC Hedos München in dieser Saison stehen 8 Spieler, die auch einmal für Rosenheim die Stiefel schnürten: Mondi Hilger, Georg Franz, Gord Sherven, Dale Derkatch, Rainer Lutz, Anthony Vogel und Sergei Schendelew. Dieter Hegen, ebenfalls in der Mannschaft, kommt erst später zu den Star Bulls. Zuschauerschnitt: 5.000
1994 – 2000
Mit der Gründung der DEL nach nordamerikanischem Vorbild wird aus den „Sportbund"-Bullen die Star Bulls Rosenheim. Sechs Jahre Profi-Liga, eine Stadt die nach Jim Hillers Siegtor Kopf steht — und am Ende der bittere Rückzug.
Gründung der DEL

Nach dem nordamerikanischem Vorbild wird 1994 die Deutsche Eishockey Liga gegründet. Die Lizenznehmer aus Rosenheim bennenen sich in die Star Bulls Rosenheim um, wodurch das "SBR" erhalten bleibt.

Aus der Bundesliga wird die DEL mit 18 Vereinen, aus dem Sportbund Rosenheim werden die Star Bulls Rosenheim, das Kürzel SBR bleibt bestehen und der Name Bulls paßt bestens zur Fleischverarbeitung des Hauptsponsors. Auch viele andere Vereine benennen sich mit Einführung der Deutschen Eishockeyliga nach nordamerikanischem Vorbild um. In der DEL sind Etats in Höhe von mindestens 4 Millionen DM Pflicht. Der Etat der Star Bulls beträgt in diesem Jahr 6 Mio DM, bei Werbeeinnahmen von 2,5 Mio DM und bei kalkulierten 5.000 Zuschauern. Tatsächlich kommen dann im Schnitt 3.866 Zuschauer. Die Mad Dogs München steigen während der Saison aus, deshalb sind nur noch 17 Vereine in der Tabelle. Zuschauerschnitt: 3.866
Kathrein neuer Sponsor
Als neuer Sponsor sprang die Firma Kathrein ein, so wurde die Sanierung des Stadions möglich. Der Rosenheimher Eishockey meldete sich wieder zurück, auch im Sitzensport. Somit wurde auch das Marox-Stadion umbenannt in Kathrein-Stadion.
Der spätere Starbulls-Trainer Ron Chyzowski taucht kurzzeitig in Rosenheim auf. Er ist in zwei Spielen dabei, trägt sich mit einem Assist in die Scorerliste ein und verbringt 2 Minuten auf der Strafbank. Zuschauerschnitt: 3974
"Hiller, Hiller - Landshut-Killer"

Das Tor des Jahres fällt – nach Ansicht des Eishockey-Magazins – am Freitag, den 3. Januar im Rosenheimer Stadion. In der Verlängerung des Spiels Rosenheim – Landshut wuchtet SBR-Kanadier Jim Hiller den Puck zum 3:2 in die Maschen. Eine Stadt steht daraufhin Kopf, denn für wenige Wochen wird dadurch die neue bayerische Eishockey-Hierarchie manifestiert: Rosenheim erreicht als Sechster die Meisterrunde und Play-Offs, der EV Landshut muß den Umweg über die Hoffnungsrunde nehmen. Am Saisonende steht der Klub allerdings wegen Unwägbarkeiten im 4,7 Millionen-Etat für die nächste Spielzeit vor dem Rückzug aus der höchsten Klasse. Die Star Bulls nehmen nicht als GmbH am DEL-Spielbetrieb teil, und die Vereinsführung vom Sportbund hat Sorgen, dass die Fernsehgelder aus dem Kirch-Vertrag nicht so fließen könnten wie vereinbart. Der Gesamtverein würde dann für Ausfälle im Eishockeybereich zur Kasse gebeten.
Auf diese Saison habe ich gewartet, seit ich (1970) regelmäßig das Rosenheimer Eishockey besuche. Die ultimative DEL-Saison in der Geschichte des Rosenheimer Eishockeys. Der Glanzpunkt im Spitzeneishockey: We proudly present: „THE BIGGEST TEAM WE EVER HAD!“ Da hat der Trainer Gary Clark weder Kosten noch Mühen gescheut, die, wie er sich ausdrückt, „beste Mannschaft, die je das Rosenheimer Eis betreten hat“, in unser schönes Stadion zu wuchten. Obwohl die März-Ära mit Marox bereits beendet ist, werden die Kanadier und/oder Amerikaner ganz offensichtlich nach dem aktuellen Fleischpreis eingekauft. Es ist das schlechteste Team, das je in Rosenheim die Eisfläche kaputtkratzen durfte, und das liegt nicht an den wenigen beteiligten Deutschen. Die Saison geht somit „voll in die großen Hosen“. Soweit dies machbar ist, werden diese „Akteure“ schnellstmöglich während der Saison irgendwohin verkauft oder verliehen und brauchbare Spieler von der Vorjahres-Mannschaft zurückgeholt. Zuschauerschnitt: 2.095
Nur 7 Spieler werden aus der vergangenen Katastrophen-Saison übernommen. Die Spiele sind wesentlich besser als im Vorjahr, aber das erklärte Ziel, die Play-Off-Runde, wird nicht erreicht. Teilweise sind bis zu 7 Stammspieler verletzt und können bei dem kleinen Kader nicht gleichwertig ersetzt werden. Des weiteren fehlt gemäß Trainer Brunner die Aggressivität in der Mannschaft und dementsprechend ist er am Saisonende über den Pokal für die fairste Mannschaft nicht recht froh. Allerdings ist das Zuschauerinteresse wieder um 30 Prozent auf einen Schnitt von 2.692 gestiegen. Zuschauerschnitt: 2.692
Die letzte Saison in der höchsten deutschen Eishockeyliga

Zweiter, diesmal aber endgültiger Rückzug aus der höchsten Deutschen Liga, der DEL. Hauptsponsor Kathrein zieht sich zurück und verkauft die DEL - Lizenz an Iserlohn. Gründung des Starbulls Rosenheim EV und Neubeginn in der untersten Spielklasse, der Bezirksliga.
2000 – 2025
Von der Bezirksliga zurück in die DEL2 — Schritt für Schritt, Aufstieg für Aufstieg. Pokal-Sieg, Vizemeisterschaft, neues Stadion: das moderne Rosenheim definiert sich neu.
Neugründung - Starbulls Rosenheim e.V.

Am 23.Mai 2000 wurde unter maßgeblicher Beteilligung von Mondi Hilger ein neuer Verein gegründet, welcher den Fortbestand des Rosenheimer Eishockey sichert.
Aufstieg in die Landesliga
Nach dem Verkauf der DEL-Lizenz folgt der Neubeginn ganz unten. Das vorrangige Ziel der Gründer des Starbulls Rosenheim e.V. ist der Erhalt des Rosenheimer Eishockeys, welches geholfen hat, die Stadt in Deutschland bekannt zu machen und vor allem der hervorragenden Nachwuchsarbeit. Und da trifft sich nun einiges an Prominenz des früheren Rosenheimer Bundesliga- und DEL-Eishockeys, Ex-Nationalspieler und mehrfache Deutsche Meister, inzwischen allerdings nicht mehr ganz jung, um gegen überforderte Amateurspieler anzutreten und dem Rosenheimer Eishockey wieder auf die Beine zu helfen. Allzu häufig wird man eine solche Besetzung in der untersten Spielklasse nicht antreffen. U. a. spielen Anton Maidl, Jürgen Lechl, Rainer Lutz, "Wacki" Kretschmer und einer der Hauptinitiatoren, Mondi Hilger, zu dieser Zeit noch bei den München Barons in der DEL aktiv. Weitere Spieler aus Rosenheimer Bundesliga-Teams sind Walter Deisenberger und Vitus Mitterfellner, der lange Zeit in München aktiv war und zu einem Publikumsliebling avanciert. Aber nicht nur das Team ist in dieser Liga rekordverdächtig. Der Anpfiff des ersten Heimspiels der Saison gegen Berchtesgaden verzögert sich um 20 Minuten, weil zur geplanten Anstoßzeit Zuschauerkolonnen vor den Kassen warten. Die vorbereiteten Eintrittskarten werden knapp - niemand hat mit 3.000 !!! Besuchern gerechnet. Sogar das Eishockey-Magazin berichtet in seiner Ausgabe 12/2000 auf Seite 4 von diesem Ereignis: "3.000 Fans feiern ihre Starbulls Die Starbulls Rosenheim sind nach wie vor Spitze - zumindest was den Zuschauerzuspruch anbelangt. 3.000 Fans feierten die Heimpremiere Ihrer Lieblinge in der Bezirksliga, der untersten Klasse des Bayerischen Landessportverbandes und machten aus der Partie gegen Berchtesgaden ein kleines Volksfest. Für die richtige Stimmung auf dem Eis sorgten Mondi Hilger & Co., die mit ihrem Gegner Katz und Maus spielten und mit 22:0 (7:0, 7:0, 8:0) die Tore fast im Minutentakt erzielten. Dass die Gäste ohne Torerfolg die Heimreise antreten würden, war von vorneherein klar, aber dass es nur zu fünf Torschüssen reichte, das war schon ein wenig enttäuschend." Die Tore für die Star Bulls erzielten in diesem denkwürdigen Spiel: Mitterfellner 5, Hilger 4, Lechl 3, Kluge 2, Maidl, Rohner, Deisenberger, Brandstätter, Rohm, Sasjadvolk, Schädler und Schurzmann. Ebenso selten werden vermutlich Freundschaftsspiele zwischen DEL- und Bezirksliga-Teams ausgetragen, wie in Rosenheim im Februar 2001 das Spiel Starbulls Rosenheim gegen die Düsseldorfer EG. Der Zuschauerschnitt von 1.623 Eshockey-Anhängern ist auch nicht übel für die Bezirksliga.
Aufstieg in die Bayernliga
Wie zu erwarten steigen der EV Landsberg und die Starbulls in die Bayernliga auf. Im direkten Vergleich der beiden Teams hat, wie bereits im Finale der letzten Saison, der EV Landsberg die Nase vorn. Zuschauerschnitt: 1234

Nach dem Durchmarsch der Starbulls aus der Bezirksliga erwarten die Zuschauer auch in diesem Jahr den sofortigen Aufstieg in die Oberliga. Michael Pohl, Beppi Eckmair und Andi Schneider haben bereits beim Sportbund gespielt und mit Stanislaw Meciar kommt der erste Ausländer seit dem Neubeginn 2000 an die Mangfall, allerdings nicht mit durchschlagendem Erfolg. Allerdings gab es vermutlich nie zuvor eine Bayernliga-Saison mit solch starken Teams. Die stärksten neben den Starbulls sind der EV Landsberg 2000 und der EHC München. Der EHC München gewinnt dann auch im Halbfinale gegen die Starbulls und steigt nach dem Finalsieg gegen Landsberg in die Oberliga auf. Zuschauerschnitt: 1.603
Aufstieg in die Oberliga
Im zweiten Anlauf schaffen die Starbulls in dieser Saison den Aufstieg in die Oberliga. Ab 2004/05 ist Rosenheim somit wieder im Bereich des DEB. Der starke Gegner der letzten Jahre, der EV Landsberg, verliert diesmal das Duell in den Play-Offs. Die Heimkehrer Häusler, Thomas Schädler und Schiffl verstärken das Team und mit Jeff Boettger, der während der Saison aus Kanada geholt wird, steht wieder nur ein Kontingentspieler auf dem Eis. Zuschauerschnitt: 1.752

Da die Rosenheimer Eishockeymannschaft nun wieder im Bereich des DEB ist haben sie das Ziel die Meisterrunde zu erreichen, doch der Sprung von der Bayern- in die Oberliga ist doch größer als von vielen Zuschauern gedacht. Das Spiel ist wesentlich körperbetonter und schneller. Doch schaffte es der Sportbund Rosenheim zum Schluss in die Aufstiegs-Play-Offs und spielte dort im Finale gegen EHC München vor 4000 Zuschauern. Das best of five gewannen die Münchener in 3 Spielen und waren somit klarer Aufsteiger.

Wie leider häufig im Eishockey bestimmten wieder mal nicht die teilnehmenden Vereine den Modus der Oberligasaison, sondern diejenigen, die wegen finanzieller Probleme nicht mehr dabei sein können. Somit haben es die Starbulls sehr schwer sich unter Beweis stellen zu können und scheiden in der Play-Offs Phase schon im Viertelfinale gegen EV Landsberg aus und landen somit auf dem 8. Platz in der Tabelle.
Unternehmen „Alt-Rosenheim“ gescheitert - in der Oberliga geht's abwärts

Als Favoriten für den Aufstieg gehen in dieser Saison 2006/07 die Teams von Hannover, Heilbronn und Ravensburg mit den höchsten Etats und vermeintlich stärksten Spielerkadern aufs Eis. Nach einem Dreijahresplan, erstellt nach dem Aufstieg aus der Bayernliga, wollten die Starbulls im dritten Oberliga-Jahr ganz oben mitspielen. Mitgemischt hat man unerwartet im ersten Jahr, in der aktuellen Saison ist man unten angekommen – in allen Belangen. Die Rosenheimer landeten in dieser Saison nur auf dem 11. Platz
Zweite Mannschaft (Oansbee)
Im Jahr 2008 meldeten die Starbulls Rosenheim zum ersten mal eine zweite Mannschaft für die Bezirksliga an.

Nach der enttäuschenden Vorsaison mit dem 11. Platz am Ende der Vorrunde erhält der Starbulls-Kader ein neues Gesicht. Die Starbulls konnten die Play-Downs (best of seven) im siebten Spiel gegen Passau Black Hawks mit 5:0 für sich entscheiden und entging so gerade noch dem Abstieg.

Die Starbulls Rosenheim hatten in dieser Saison den Aufstieg vor dem Auge. Bis zum letzten Spiel war das Ziel zu erreichen, doch in den Play-Offs gegen ESV Kaufbeuern entschied Kaufberuern im 4. Spiel des Best of fives den Aufstieg mit einem 5:3 Sieg gegen die Starbulls Rosenheim, so landeten die Rosenheimer auf dem 2. Platz und rutschten knapp am Ziel vorbei.
Rosenheimer Talente
Die Starbulls Rosenheim setzten bis zur 5. Oberligasaison auf Rosenheimer Spieler. Aus Junioren, die aus dem DNL-Team kamen und älteren Rückkehrern von anderen, oft höherklassigen Vereinen. Jedenfalls waren letzlich auch einige andere ältere Spieler bereit, für den neu gegründeten Starbulls Rosenheim e.V. aufzulaufen und dem neuen Verein auf die Sprünge zu helfen.
Aufstieg in die 2. Bundesliga

Nach einer sehr durchwachsenen Saison und sechs Jahren in der Oberliga drehten die Starbulls in den Play-Offs 2009/2010 so richtig auf und konnten im Finale gegen den EC Peiting den Sieg erlangen und so den Aufstieg in die 2. Bundesliga sichern. Das Eishockey in Rosenheim ist nun entgültig wieder auf der bundesweiten Ebene des deutschen Eishockeys angekommen.
Erster Pokalerfolg im DEB-Pokal

Die Rosenheimer setzten sich im Finale des DEB-Pokals gegen die Ravensburg Towerstars mit 3:2 kanpp durch und bekamen so den ersten Pokal nach Rosenheim. In der Saison hingegen scheideten die Rosenheimer in dem Play-Off Halbfinalspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit einer 4:1 Niederlage aus.
Vizemeister in der 2. Bundesliga

Bereits im zweiten Jahr in der 2. EIshockey Bundesliga haben es die Mannen um Trainer Franz Steer mit viel Kampf und Leidenschaft bis ins Finale geschafft. In einem Traumfinale gegen die Landshut Cannibals mussten sich die Starbulls schließlich geschlagen geben. Dennoch wurden sie wie ein Sieger von den Fans gefeiert.
Gründung DEL2
Am 13. September 2013 starteten die Starbulls Rosenheim mit 11weiteren Mannschaften in die 1. Saison der neuen, selbstständigen Liga, der DEL2

Die Starbulls Rosenheim erreichten in der Saison 2012/13 leicht die Play-Offs, wo sie im Viertelfinale gegen den Erzrivalen 4:2 gewannen und so in das Halbfinale weiterkamen. Im Halbfinale war jedoch Schluss gegen die Bietigheim Steelers, und so landeten die Starbulls Rosenheim auf dem 4. Platz.
Renovierung des Maskottchens Bully

Da unser Bully in die Jahre gekommen war und die Zeit auch an ihm nicht spurlos vorüberging, wurde er 2014 von den Starbulls Offziellen komplett entkernt und neu aufgebaut. Neu seitdem. leuchtende Augen und Hörner.

Die Saison 2013/2014 lief sehr gut für die Starbulls Rosenheim, so kamen sie bei der Tabelle auf den 2. Platz. In den Play-Offs jedoch scheideten sie im Halbfinale gegen Bietigheim Steelers mit einer 4:2 Niederlage aus.
Eine Ära geht zu Ende
2014 wurde bekannt gegeben, dass die aktuelle Vorstandschaft Ihre Arbeit niederlegen wird. Nachdem Sie den 2000 neugegründeten Verein wieder an die Spitze des deutschen Eishockey geführt hatten, ziehen sich Wilhelm Graue, Karl Aicher und Richard Diebald zurück und widmen sich nunmehr privaten Dingen.
Neue Vorstandschaft

2014 wurde ein neuer Vorstand der Starbulls Rosenheim gewählt. 167 Vereinsmitglieder waren der Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung ins OVB-Druckzentrum in der Aisingerwies gefolgt. Die Wahl ging einstimmig und völlig reibungslos über die Bühne. Damit löst die neue Vorstandschaft Wilhelm Graue, Karl Aicher und Richard Diebald nach fast 15-jähriger Tätigkeit ab. Die neue Vorstandschaft besteht nun aus: Jost Fischer (1. Vorstand) Peter Dürr (2. Vorstand) Marcus Thaller (3. Vorstand)

Die Starbulls Rosenheim erlebten in der Saison 2014/15 eine sehr durchwachsene Saison, SIe scheiterten bereits im Play-Off Viertelfinale und landeten so auf dem 8. Platz
Neuer Hauptsponsor

Die Starbulls aus Rosenheim präsentieren 2015 Ihren neuen Hauptsponsor. Meinestadt.de ist seit diesem Jahr auf den Trikots der Starbulls zu sehen.
Neuer Stadionname - emilo-Stadion

Das Eisstadion an der Jahnstraße trug in den vergangenen Jahrzehnten schon viele Namen: Nach der Überdachung 1973 hieß es zu Zeiten des EV Rosenheim zunächst Frucade-Stadion. In den 80er-Jahren feierten die SBR-Kufenflitzer unter dem Namen Marox-Stadion die größten Erfolge und wurden dreimal deutscher Meister. Anschließend hieß die Arena seit den 90er-Jahren Kathrein-Stadion. Am 31. Dezember 2015 ist der Vertrag über die Namensrechte nun ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Die Stadt Rosenheim und die Starbulls waren unterdessen auf der Suche nach einem neuen Namensgeber. Und wie das Oberbayerische Volksblatt am Dienstag schrieb, sind die Verhandlungen mit der Münchner Kaffeerösterei Emilo – das Unternehmen hatte zuvor bereits reichlich Werbung im Innenraum des Stadions geschalten – jetzt abgeschlossen. Mitte April war es dann soweit, der neue Schriftzug wurde montiert und das Stadion hört seitdem auf den Namen emilo-Stadion.
VORSTANDSCHAFT STELLT SICH NEU AUF

Im August 2016 stellte sich die Vorstandsriege der Starbulls im Rahmen einer ordentlichen Mitgliederversammlung neu auf. Nachdem der damalige erste Vorstand Jost Fischer auf eigenen Wunsch hin aus dem Amt ausschied, mussten neue Verantwortliche gefunden werden um die Geschicke des Traditionsvereins von der Mangfall zu lenken. Das Trio um den neuen ersten Vorstand Hans-Peter Schwarzfischer, Geschäftsführer eines Online-Fachhandels, wurde bei der Mitgliederversammlung im OVB-Medienforum ohne Gegenstimme gewählt. Die neue Vorstandschaft besteht aus: Hans-Peter Schwarzfischer (1. Vorstand) Stephan Gottwald (2. Vorstand) Marcus Thaller (3. Vorstand)




