Am Silvestervorabend kommt es zu einem Eishockey-Kracher im ROFA-Stadion: Die Starbulls empfangen die Eisbären Regensburg zum Heimspiel und wollen nach der selbstverschuldeten Niederlage in Bietigheim das Jahr mit einem Sieg abschließen, um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Gegen die Eisbären aus der Oberpfalz gilt es außerdem, sich für zwei Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf zu revanchieren.
Die Eisbären Regensburg sind der einzige Ligakontrahent, gegen den die Starbulls Rosenheim in der bisherigen Saison noch nicht gepunktet haben. Der 1:2-Niederlage am dritten Spieltag Ende September folgte Mitte November eine 0:3-Auswärtspleite – es war das einzige Mal in dieser Spielzeit, dass den Grün-Weißen in einer Partie kein Torerfolg gelang.
Doch nicht nur deshalb ist die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen ganz besonders heiß auf das Vorsilvester-Heimspiel. Das Rosenheimer Team, das am zweiten Weihnachtsfeiertag beim bravourösen Auswärtssieg gegen Spitzenreiter Krefeld glänzte, will sich für die 2:5-Niederlage am Sonntag in Bietigheim rehabilitieren. Durch unerklärliche Abwehrfehler und uninspiriertes Überzahlspiel schlugen sich die Starbulls dort quasi selbst.
Pasanen entschuldigte sich nach der Partie für den alles in allem enttäuschenden Auftritt seiner Truppe bei den vielen mitgereisten Anhängern. Die Rosenheimer Fans sollen nun einen Tag vor dem Jahreswechsel im heimischen Stadion wieder durch die Art von Eishockey begeistert werden, mit denen die Starbulls in dieser Saison bis auf Platz zwei in der DEL2-Tabelle kletterten.
Dass die Grün-Weißen dort nach wie vor stehen, haben sie ausgerechnet den Eisbären Regensburg zu verdanken. Denn die Oberpfälzer gewannen am Sonntag 4:2 beim mit den Starbulls punktgleichen Tabellendritten Kassel Huskies. Auch beim ersten Duell in Nordhessen holten die Oberpfälzer alle drei Punkte und auch bei deutlichen Siegen in Landshut (4:1), in Freiburg (6:2) und in Bad Nauheim (7:4) stellten sie ihre Auswärtsstärke eindrucksvoll unter Beweis.
Der DEL2-Meister 2024 hat sich nach seiner schwierigen Playdown-Saison 2024/25 wieder zu einem Kandidaten für die direkte Playoff-Qualifikation etabliert. In der „Vorsilvester-Tabelle“ stehen die Regensburger mit 43 Punkten aus 29 Spielen auf dem siebten Tabellenplatz – punktgleich mit dem Tabellensechsten Bietigheim Steelers.
Mit den Eisbären Regensburg kommt die DEL2-Mannschaft mit dem statistisch erfolgreichsten Unterzahlspiel (86,3 Prozent) und dem derzeit besten Torhüter der Liga, Jonas Neffin (Fangquote 92,38 Prozent), an die Mangfall.
Steht auf Rosenheimer Seite wie in den beiden letzten Spielen wieder Oskar Autio im Tor oder kehrt Christopher Kolarz auf die Position zwischen den Pfosten zurück? Sind Lars Bosecker und Johannes Achatz wieder einsatzbereit? Gibt es Umstellungen in den Powerplayformationen, um das zuletzt ineffektive Überzahlspiel zu forcieren? Die Antwort auf die Fragen gibt’s am Dienstagabend, wenn das letzte Eishockeyfest im Jahr 2025 im ROFA-Stadion steigt – in dem sich die Starbulls nicht nur drei Punkte, sondern auch Selbstvertrauen für das erste Eishockeyfest im Jahr 2026 holen wollen: das Heimderby gegen Landshut am 2. Januar.
Eintrittskarten für das Rosenheimer Vorsilvester-Heimspiel gegen Regensburg (Dienstag, 19:30 Uhr, Liveübertragung: www.sporteurope.tv) sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar. Auch einzelne Sitzplätze und außerdem auch Karten für das längst ausverkaufte Derby gegen den EV Landshut am 2. Januar können dort über das Zweitmarkt-Angebot jederzeit kurzfristig verfügbar werden.
Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V.







