Am 52. und letzten Hauptrundenspieltag der DEL2 empfingen die Starbulls Rosenheim die Blue Devils Weiden – und zum dritten Mal in Folge kassierten die Grün-Weißen eine Niederlage in einer Verlängerung. Mit dem 4:3-Auswärtssieg im ROFA-Stadion sicherten sich die Gäste aus der Oberpfalz den Heimvorteil in der Playdown-Serie gegen Bad Nauheim. Die Starbulls gingen vor 3.713 Zuschauern in der für sie tabellarisch bedeutungslosen Partie dreimal in Führung. Schon nach 66 Sekunden durfte Wyatt Schingoethe über sein Premierentor im Rosenheimer Trikot jubeln, außerdem trafen Scott Feser und C.J. Stretch für die Starbulls-
Der 23-jährige Kanadier Wyatt Schingoethe, den die Starbulls kurzfristig am vergangenen Montag noch lizensierten, rotierte gemeinsam mit Teemu Pulkkinen ins Rosenheimer Line-up, Charlie Sarault und Torwart Oskar Autio blieben deshalb draußen. Außerdem fehlten bei den Starbulls weiterhin Lewis Zerter-Gossage, Jordan Taupert sowie Sebastian Zwickl und im Laufe der Partie musste schließlich auch Ville Järveläinen aussetzen.
Schingoethe trifft, bereitet vor und wird aus dem Spiel gefoult
Auch für Schingoethe war das Spiel leider vorzeitig beendet, nachdem er von Gästetopscorer Alex-Olivier Voyer in der 48. Spielminute heftig in vollem Tempo in die Bande gecheckt wurde und sich dabei verletzte. Voyer wurde für sein überhartes Einsteigen folgerichtig mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe ausgeschlossen.
Begonnen hatte die Partie für Wyatt Schingoethe perfekt. Bereits nach 66 Sekunden Spielzeit und bei seiner ersten DEL2-Eiszeit überhaupt feierte seinen ersten Treffer. Er fackelte nach Zuspiel von Teemu Pulkkinen nicht lange und ließ Gästekeeper Michael McNiven mit einem satten Abschluss aus halblinker Position keine Reaktionschance.
Auch beim zweiten Rosenheimer Treffer hatte Schingoethe großen Anteil. Zunächst provozierte er hinter dem eigenen Tor eine Strafzeit für Weidens Paul Vinzens, dann legte er im Powerplay nach Zuspiel von Pulkkinen perfekt auf für Topscorer Scott Feser, der den Puck aus zentraler Position flach versenkte (28.). Das Tor zum 2:1 war Fesers 19. Saisontreffer.
Weiden gleicht drei Rosenheimer Führungstreffer aus
Die Gäste aus Weiden waren den Starbulls aber über die gesamte Spielzeit ebenbürtig und konnten im zweiten Drittel zweimal ausgleichen. Constantin Vogt drückte nach Rückpass von Voyer und Verlängerung von Tyler Ward aus kurzer Distanz zum 1:1 ein (22.). Luca Gläser traf mit einem platzierten Handgelenkschuss in den rechten oberen Torwinkel zum 2:2 (40.). Sekunden zuvor verhinderte Gästegoalie McNiven gegen Schingoethe das Rosenheimer 3:1.
In der Anfangsphase des dritten Drittels brachte C.J. Stretch die Grün-Weißen zum dritten Mal in Front, der Starbulls-Kapitän verlängerte einen Pass von Shane Hanna am Torraum mit dem langen Schläger zum 3.2 über die Torlinie (46.). Doch bereits eineinhalb Minuten später glichen die Oberpfälzer zum dritten Mal aus. Erneut war Gläser der Torschütze, diesmal schloss er bei einem Weidener Gegenstoß trocken ins kurze Eck ab – 3:3 (47.).
Starbulls ließen knapp sieben Minuten langes Überzahlspiel liegen
In fast sieben Überzahlminuten am Stück nach Voyers großer Strafe und einer weiteren kleinen Strafe gegen Calvin Pokorny gelang den Starbulls lange Zeit überhaupt nichts, dann parierte McNiven drei gefährliche Schüsse stark.
Die Punkteteilung nach 60 Minuten ging nach einer alles in allem ausgeglichenen Partie des Tabellendritten gegen den – vor dem Spieltag – Tabellenvorletzten in Ordnung. Die Gäste konnten schon vor Beginn der Overtime jubeln, weil der eine gewonnene Punkt bereits die Sicherung des Heimvorteils in der ab Freitag beginnenden Playdown-Serie gegen Bad Nauheim bedeutete.
Luca Gläser zum Dritten: Overtime dauerte nur 27 Sekunden
Luca Gläser schlug aber noch ein drittes Mal zu und traf nach nur 27 Sekunden in der Verlängerung mit einem verdeckten Schuss halbhoch ins linke Eck. Nach dem 2:3 in Landshut am Freitag und dem 2:3 am Sonntag zuvor in Kassel stand die dritte Rosenheimer Niederlage nach Verlängerung hintereinander fest.
Mit starken 97 Punkten (1,87 Zähler im Schnitt pro Partie), einem Torverhältnis von 164:124 und dem dritten Tabellenrang, der bereits vier Spieltage vor der Endabrechnung in trockenen Tüchern war, haben die Starbulls Rosenheim die DEL2-Hauptrunde 2025/26 überaus erfolgreich abgeschlossen.
Playoff-Start für die Starbulls gegen Regensburg am 17. März
Die schönste Eishockey-Jahreszeit beginnt für die Starbulls am 17. März. An diesem Dienstag kommt es um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion zum ersten Duell der DEL2-Viertelfinalserie zwischen Rosenheim und den Eisbären Regensburg. Die im Modus Best of Seven auszutragende Ausscheidung wird am 20. März (Freitag) in Regensburg fortgesetzt.
Weiter geht’s am 22. März (Sonntag) in Rosenheim und am 25. März (Mittwoch) in Regensburg. Die Termin der optionalen Spiele fünf, sechs und sieben sind der 27. und 31. März (jeweils in Rosenheim) bzw. der 29. März (in Regensburg). Eintrittskarten für die Playoff-Spiele im ROFA-Stadion sind exklusiv für Mitglieder am Montag, 9. März, ab 10 Uhr buchbar. Der freie Verkauf startet 24 Stunden später am Dienstag um 10 Uhr. Alle Infos dazu gibt’s auf www.starbulls.de bzw. www.starbulls.de/tickets.
Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V.







