
Tag der Torpremieren gegen Bietigheim
Sonntag, 27.09.2026 · 17:00
SPIE Arena · 3.106 Zuschauer
- 1:010:05McKiernan (Laub, Kharboutli)
- 2:011:01Feser (Ullman, Bellerive)
- 2:121:05Fischer (Dugan)
- 3:131:40Laub (Dietz, Ullman)
- 4:133:13Kharboutli (Zerter-Gossage, Ullman)
- 5:146:30McKiernan (Rubes, Laub)
- 5:252:49Spitzner (Fischer, Cerny)
- 5:356:43Raabe (Fischer, Eckl)
Sonntag, 27.09.2026 · 17:00
SPIE Arena · 3.106 Zuschauer
- 1:010:05McKiernan (Laub, Kharboutli)
- 2:011:01Feser (Ullman, Bellerive)
- 2:121:05Fischer (Dugan)
- 3:131:40Laub (Dietz, Ullman)
- 4:133:13Kharboutli (Zerter-Gossage, Ullman)
- 5:146:30McKiernan (Rubes, Laub)
- 5:252:49Spitzner (Fischer, Cerny)
- 5:356:43Raabe (Fischer, Eckl)
Der Knoten ist geplatzt. Am vierten Spieltag der DEL2-Saison 2026/27 haben die Starbulls Rosenheim endlich den ersten Saisondreier eingefahren. Beim verdienten 5:3-Heimsieg am Sonntagabend gegen die Bietigheim Steelers feierten mit Ryan McKiernan, Scott Feser, Lukas Laub und Samir Kharboutli vier Rosenheimer Spieler ihre Torpremiere in der laufenden Spielzeit. McKiernan und Laub „teilten“ sich außerdem noch den fünften Starbulls-Treffer.
Vor 3.106 Zuschauern in der SPIE Arena setzte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen auf das gleiche Personal wie bei der unglücklichen 1:2-Niederlage zwei Tage zuvor in Landshut, allerdings mit angepassten Sturmformationen. Nach offenen Anfangsminuten übernahmen die Hausherren das Zepter. Bei einem ersten frühen Überzahlspiel verzettelten sich die Grün-Weißen aber meist noch. Die größte Torchance bei fünf gegen fünf hatten zunächst die Gäste aus Württemberg, als eine Direktabnahme von Arne Uplegger aus kurzer Distanz nur knapp am langen Pfosten vorbeischrammte (8.).
McKiernan trifft im Powerplay zum 1:0
Das zweite Rosenheimer Powerplay hatte dann aber „Wumms“ und führte mit Anbruch der elften Spielminute zum Führungstreffer. Ein satter Schlagschuss von Kapitän Ryan McKiernan schlug im linken unteren Eck ein. Mit Lewis Zerter-Gossage und Lukas Laub sorgten gleich zwei Starbulls-Stürmer vor dem Tor dafür, dass Gästekeeper Felix Noack nicht reagieren konnte. 56 Sekunden später staubte Scott Feser zum 2:0 ab, nachdem Jordy Bellerive das Gästetor umkurvt, aus kurzer Distanz geschossen hatte und die Scheibe am Torraum liegen geblieben war (12.).
Kurz vor der ersten Pause kassierte McKiernan eine Strafzeit, und das Powerplay nutzten die Gäste 65 Sekunden nach Wiederbeginn zum Anschlusstreffer. Eine schnelle Scheibenstafette endete mit einem Querpass von Jack Dugan auf Mike Fischer, der aus kurzer Distanz einnetzte (22.). In zerfahrenen Folgeminuten hatten die Starbulls Probleme, die Ordnung im Spiel wiederzufinden, konnten sich bei Bietigheimer Chancen aber auf Christopher Kolarz verlassen. Der sichere Rosenheimer Keeper verhinderte bei einem weiteren Unterzahlspiel den möglichen Bietigheimer Ausgleichstreffer (29.).
Laub und Kharboutli tanzen Noack aus
Mit einem schnellen Gegenstoß stellten die Starbulls auf 3:1. Fabian Dietz bediente Lukas Laub, der den Turbo zündete, sich von Gästeverteidiger Tim Bender nicht mehr stören ließ, Gästeschlussmann Noack austanzte und den Puck über die Linie schob (32.). Fast mit identischem Abschluss erhöhte Samir Kharboutli auf 4:1, die Vorarbeit kam in feiner Rückhand-Manier von Zerter-Gossage (34.). Weitere Torchancen vor der zweiten Pause konnten die Grün-Weißen aber nicht nutzen.
In den letzten Spielabschnitt starteten die Steelers spürbar motiviert, die Hausherren zeigten sich aber in der Abwehr stabil und Torwart Kolarz war auf dem Posten. Als dann mit Steven Raabe (zwei Minuten) und Jack Dugan (fünf Minuten plus Spieldauer wegen Checks gegen den Kopf) gleich zwei Bietigheimer raus mussten, bot sich den Starbulls die große Möglichkeit zur Vorentscheidung.
McKiernan oder Laub als "Doppelpacker"?
Im Fünf-gegen-drei fehlten zunächst Einfälle und Geduld, doch just als Raabe zurück auf das Eis kam, zappelte der Puck rechts oben im Netz des Gästetores zum 5:1 (47.). Ryan McKiernan hatte nach Doppelpass mit Tomas Rubes satt abgezogen und wurde als Torschütze genannt; tatsächlich dürfte der Treffer aber nachträglich Lukas Laub zugeschrieben bekommen, der mit dem Stock noch entscheidend abfälschte. In den verbleibenden knapp drei Minuten Überzahl mit einem Spieler mehr lief bei den Starbulls dann allerdings kaum noch etwas zusammen.
Die größte Chance zum 6:1 hatte das Pasanen-Team in Unterzahl, als Feser bei einem Break auf Bellerive ablegte, Torwart Noack aber glänzend reagierte (52.). Danach wurde der Bietigheimer Powerplay-Druck zu groß, und in dem Moment, in dem die Strafe für Jordan Taupert abgelaufen war, staubte Lois Spitzner zum zweiten Gästetreffer an diesem Abend ab (53.). In der Schlussphase verkürzte Steven Raabe mit einem platzierten Flachschuss ins rechte untere Eck noch auf 5:3, in Gefahr geriet der verdiente Rosenheimer Heimsieg aber nicht mehr.
Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG
Boxscore
| Teams | 1 | 2 | 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| SBRStarbulls Rosenheim | 2 | 2 | 1 | 5 |
| SCBBietigheim Steelers | 0 | 1 | 2 | 3 |
