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Souveräner 4:1-Heimsieg gegen Regensburg
Spielbericht · 10.10.2026

Souveräner 4:1-Heimsieg gegen Regensburg

Hauptrunde

Freitag, 09.10.2026 · 19:30

SPIE Arena · 3.709 Zuschauer

Starbulls Rosenheim
SBR
4:1
2:10:02:0
Eisbären Regensburg
EBR
  • 0:106:31Bauer (Langmeier, Zerressen)
  • 1:111:37Bellerive (Ullman, Laub)
  • 2:112:26Feser (Giles, Calce)
  • 3:142:04Mastrodonato (Ullman, Adam)
  • 4:149:14Zerter-Gossage (Dietz, Adam)
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Am 7. Spieltag der DEL2 gelang den Starbulls Rosenheim ein überzeugender Heimauftritt gegen die als Tabellenzweiter angereisten Eisbären Regensburg. Die Grün-Weißen ließen sich durch ein frühes Gegentor nicht beirren, drehten noch vor der ersten Pause den Rückstand in eine 2:1-Führung und dominierten den zweiten und dritten Spielabschnitt klar. Die Rosenheimer Treffer zum 4:1-Heimerfolg erzielten Jordy Bellerive, Scott Feser, Keaton Mastrodonato und Maximilian Adam.

Die letzten fünf Duelle mit den Starbulls konnten die Eisbären aus Regensburg knapp für sich entscheiden. Vor der Partie am Freitagabend in der SPIE Arena am Mangfallufer waren die Oberpfälzer nach regulärer Spielzeit noch ungeschlagen. Und dann gingen die Donaustädter vor 3.709 Zuschauern auch noch wie aus dem Nichts in Führung. Eigentlich waren es die Gäste selbst, die einen Fehler machten und den Puck im eigenen Drittel herschenkten. Doch der daraus resultierende Schuss von Dominik Kolb blieb hängen, Regensburgs vierter Sturm konterte, Pepino Langmeier legte ab und Yannic Bauer tunnelte Starbulls-Schlussmann Christopher Kolarz – 0:1 (7.).

Im bis dahin ausgeglichenen Spiel leistete sich Eisbären-Stürmer Sam Payeur in der Rundung einen spät angesetzten und übertrieben ausgeprägten Bandencheck gegen Erik Ullmann und musste für fünf Minuten auf die Strafbank. Die Hausherren entfachten in Überzahl viel Druck und schossen oft, aber der Ex-Rosenheimer Oskar Autio im Gästetor zeigte starke Paraden. Erst mit zwei Mann mehr auf dem Eis – Patrick Demetz erhielt eine kleine Strafe wegen Stockchecks – gelang den Grün-Weißen in der 12. Spielminute der Ausgleich: Jordy Bellerive traf per Direktabnahme aus dem rechten Bullykreis, Lukas Laub sprang durch die Schussbahn und irritierte Eisbären-Keeper Autio entscheidend.

Die Starbulls drückten weiter, die Scheibe lief gut. Und wenige Sekunden, nachdem die Gäste wieder komplett waren, tanzte sich der Ex-Regensburger Sean Giles an der blauen Linie in Schussposition und zog aus dem Handgelenk ab. Am Torraum hielt Scott Feser seinen Schläger rein und fälschte den Puck unhaltbar in die Maschen zur Rosenheimer 2:1-Führung ab (13.). Danach hielten sich die Gastgeber in einer zweiminütigen Unterzahlsituation schadlos.

Den zweiten Spielabschnitt kontrollierten die Starbulls fast durchgehend. In einigen Phasen sah es nach Rosenheimer Powerplay aus, obwohl auf beiden Seiten fünf Feldspieler auf dem Eis standen. Oskar Autio verhinderte mehrfach den dritten Rosenheimer Treffer. Glück hatte er, dass Tomas Rubes frei vor ihm vom Fehler der Regensburger so überrascht war und nicht schnell genug abschloss (29.) und dass Keaton Mastrodonato ein perfektes Zuspiel von Shane Hanna am Pfosten vorbeischob (38.). Immer, wenn die Eisbären einmal ihre Gefährlichkeit andeuteten, war Rosenheims Keeper Kolarz zur Stelle.

Sicher in der Defensive, konzentriert im Spielaufbau und immer wieder mit inspirierenden Ideen in der Angriffszone präsentierten sich die Starbulls auch nach der zweiten Pause. Schlitzohrig bediente Erik Ullmann mit einem Pass über die Bande Keaton Mastrodonato, der ebenso schlitzohrig von knapp hinter der Grundlinie den Puck über den Schoner des verdutzten Oskar Autio zum 3:1 über die Torlinie mogelte (43.). Nur Sekunden später verhinderte Autio gegen den frei vor ihm auftauchenden Jordan Taupert den vierten Rosenheimer Treffer. Auch beim anschließenden Überzahlspiel konnte der Regensburger Schlussmann mehrfach glänzen.

Machtlos war Autio, als Maximilian Adam von der blauen Linie abzog und die Scheibe im rechten oberen Tordreieck zum 4:1 einschlug (50.). Im Stadion wurde der nachsetzende Lewis Zerter-Gossage als Torschütze genannt, tatsächlich war der Puck aber bereits zuvor klar hinter der Linie.

Die Gäste konnten trotz weiterer vier Überzahlminuten so gut wie keine Torgefahr mehr entfachen. Stattdessen hatten sie Glück, dass Scott Feser nach einem Abpraller den Puck aus kurzer Distanz nicht im leeren Tor unterbringen konnte (52.).

Nach dem verdienten zweiten Heimsieg wollen die Starbulls am Sonntag gleich nachlegen. Dann sind sie am 8. Spieltag beim EHC Freiburg zu Gast (18:30 Uhr, „Echte Helden Arena“, Liveübertragung: www.sporteurope.tv).

Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG