
Klare Niederlage in Dresden nach 2:0-Führung
Freitag, 23.10.2026 · 19:30
JOYNEXT Arena · 4.009 Zuschauer

- 0:109:00Rubes (Feser)
- 0:209:27Taupert (Kharboutli)
- 1:215:37Krüger (Helewka)
- 2:235:12Knobloch
- 3:237:47Hendreschke (Suvanto, Sykora)
- 4:247:13Gorcik (Fox, Andres)
- 5:251:45Kreutzer (Sykora, Fox)
- 6:259:42Suvanto (Andres, Helewka)
Freitag, 23.10.2026 · 19:30
JOYNEXT Arena · 4.009 Zuschauer

- 0:109:00Rubes (Feser)
- 0:209:27Taupert (Kharboutli)
- 1:215:37Krüger (Helewka)
- 2:235:12Knobloch
- 3:237:47Hendreschke (Suvanto, Sykora)
- 4:247:13Gorcik (Fox, Andres)
- 5:251:45Kreutzer (Sykora, Fox)
- 6:259:42Suvanto (Andres, Helewka)
Die Starbulls Rosenheim kassierten am elften DEL2-Spieltag die dritte Niederlage in Folge – und diese fiel im Auswärtsspiel gegen die Dresdner Eislöwen mit 2:6 am Ende deutlich aus. Vor 4.009 Zuschauern gingen die Grün-Weißen Mitte des ersten Drittels durch einen Doppelschlag mit Toren von Keaton Mastrodonato und Jordan Taupert 2:0 in Führung. Doch wie schon in den Spielen zuvor luden die Starbulls durch unnötige Fehler und Unzulänglichkeiten im Defensivverhalten den Gegner zum Toreschießen ein und fanden aus der Verliererstraße keine Ausfahrt mehr.
Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen hatte alle Spieler zur Verfügung und verzichtete im Line-up erneut auf Dominik Kolb. Keaton Mastrodonato feierte nach seinem Ausfall vor einer Woche in Weiden ein schnelles Comeback – und erzielte beim ersten Powerplay gleich den Rosenheimer Führungstreffer. Jordy Bellerive legte von hinter dem Tor auf, Mastrodonato löffelte den Puck reaktionsschnell über die Stockhand von Eislöwen-Keeper Marvin Berbner in die Maschen, als exakt neun Minuten gespielt waren.
27 Sekunden nach dem 1:0 legte Jordan Taupert das 2:0 nach. Er nahm die von Samir Kharboutli abgelegte Scheibe im Tempo mit, skatete sich mit einer Körpertäuschung in prima Abschlussposition und traf ansatzlos unhaltbar halbhoch ins linke Eck (10.).
„Ich hatte das Gefühl, dass der Gegner durch den Doppelschlag etwas gelähmt war und wir das 3:0 schießen“, offenbarte Jari Pasanen nach der Partie. Aber es kam anders. Felix Krüger verkürzte mit einem satten Schuss in den rechten Winkel auf 1:2 aus Dresdner Sicht (16.). Der Verteidiger nutzte dabei den Freiraum aus, den ihm die Rosenheimer Spieler gaben, die sich auf Vorbereiter Adam Helewka an der Bande konzentrierten, sein raffiniertes Rückhand-Zuspiel aber nicht verhindern konnten.
Im zweiten Drittel kamen die Gastgeber deutlich besser ins Spiel, während bei den Starbulls die Struktur – defensiv wie offensiv – immer mehr verloren ging. Das 2:2 lag in der Luft, fiel aber nicht. Starbulls-Torwart Christopher Kolarz konnte sich mehrfach auszeichnen und Luigi Calce hinderte Dane Fox im letzten Moment daran, die Scheibe ins offene Tor zu bugsieren (30.). Plötzlich hatten die Grün-Weißen eine kurze Drangphase mit Chancen von Bellerive und Kevin Norén – da reagierte jeweils Dresdens Keeper stark.
Und dann war es ausgerechnet Starbulls-Stürmer Mastrodonato, der in der eigenen Zone einen viel zu riskanten Pass in den Slot spielte und damit für Dresdens Tom Knobloch auflegte, der frei vor Kolarz abschließen konnte und zum 2:2 traf (36.). Zweieinhalb Minuten später war von Zuordnung in der Rosenheimer Defensive nichts zu sehen, als Ricardo Hendreschke völlig frei am Torraum in einen Schuss von David Suvanto fuhr und unhaltbar für Kolarz zum 3:2 für Dresden ablenkte (38.). „Wir haben die Eislöwen mit unseren Fehlern stark gemacht“, stellte Jari Pasanen fest.
Das Schlussdrittel ging mit 3:0 an Dresden. Die Starbulls, die den Ausgleich wollten, aber keine nachhaltigen Druckphasen kreieren konnten, wurden zunächst ausgekontert. Gegen Fox konnte Kolarz noch retten, aber der nachsetzende Sebastian Gorcik hatte dann keine Mühe mehr und stellte auf 4:2 für die Hausherren (48.). Danach hatten Lewis Zerter-Gossage, der sehr engagiert spielte, und Mastrodonato große Chancen, noch einmal anzuschließen. Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite, als Scott Feser wegen übertriebenen Nachsetzens gegen Dresdens Torwart auf der Strafbank saß. Wieder war Gorcik der Torschütze, diesmal als Abfälscher eines Schusses von Gregory Kreutzer (52.).
Als die Starbulls dann auch noch einmal in Überzahl ran durften, hatten Alec Alroth und Drew LeBlanc bei Unterzahl-Breaks den sechsten Treffer für die Hausherren auf dem Schläger. Das Tor zum 6:2-Endstand fiel schließlich 18 Sekunden vor der Schlusssirene, als die Eislöwen mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen. David Suvanto war mit einer Direktabnahme erfolgreich.
Durch die Ergebnisse der Konkurrenz – Weiden (5:1 gegen Kassel) und Freiburg (4:2 gegen die Lausitzer Füchse) siegten jeweils auswärts – rutschten die Starbulls auf den vorletzten Tabellenrang ab. Am Sonntag soll nun unbedingt ein Heimsieg her. Dann sind die aus der Oberliga Süd aufgestiegenen Memmingen Indians in der Rosenheimer SPIE Arena zu Gast. Spielbeginn ist um 17 Uhr (Eintrittskarten online: www.starbulls.de/tickets, Liveübertragung: www.sporteurope.tv).
Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG
Boxscore
| Teams | 1 | 2 | 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| DREDresdner Eislöwen | 1 | 2 | 3 | 6 |
| SBRStarbulls Rosenheim | 2 | 0 | 0 | 2 |
